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Bevor Sie die von uns angebotenen Leistungen in Anspruch nehmen, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie mit den dafür geltenden allgemeinen Geschäftsbedingungen vertraut sind. Hier finden Sie alle Informationen zur Ferratum Bank p.l.c., die Sie benötigen, bevor Sie einen Vertrag mit uns abschließen. Bei weiteren Fragen oder wenn Sie zusätzliche Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte telefonisch (+49 800 724 235 222) oder per E-Mail (frage@ferratumbank.de) an unseren Kundenservice.

A. Allgemeine Informationen

A.1 Allgemeine Informationen zur Bank

Name und Anschrift der Bank

Die Ferratum Bank p.l.c. (nachfolgend „Ferratum Bank“ oder „Bank“) ist ein gemäß maltesischer Gesetzgebung ordentlich eingetragenes Unternehmen mit der Registrierungsnummer C 56251.

Anschrift: ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta

Allgemeine Kontaktdaten: Telefon +356 20927700; E-Mail: info@ferratumbank.com

Die Ferratum Bank p.l.c. ist Mitglied des maltesischen Bankenverbandes „Malta Bankers’ Association“: http://www.maltabankers.org/home

Gesetzlich Vertretungsberechtigter der Bank

Jussi Mekkonen – CEO und Executive Director

Hauptgeschäftstätigkeit der Bank

Gegenstand des Unternehmens ist die Ausübung von Bankgeschäften aller Art und von damit zusammenhängenden Geschäften.

Zuständige Aufsichtsbehörde

Die für die Ferratum Bank zuständige Aufsichtsbehörde ist die Malta Financial Services Authority (MFSA):

MFSA Malta Financial Services Authority, Notabile Road, BKR300, Attard, Malta (Internet: www.mfsa.com.mt). Zudem unterliegt die Bank bestimmten Berichtspflichten gegenüber der Deutschen Bundesbank, Postfach 10 06 02, 60006 Frankfurt am Main, (Internet: www.bundesbank.de) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn bzw. Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt (Internet: www.bafin.de).

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

MT 21018613

A.2 Allgemeine Vertragsinformationen

Vertragssprache

Die maßgebliche Sprache für dieses Vertragsverhältnis und die Kommunikation zwischen dem Kunden und der Ferratum Bank p.l.c. während der Vertragslaufzeit ist Deutsch. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen und alle damit zusammenhängenden Dokumente sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

Rechtsordnung und Gerichtsstand

Maßgeblich für die vorvertraglichen Beziehungen zwischen Kunde und Bank sind das maltesisches Recht sowie zusätzlich alle verbindlichen Schutzbestimmungen der deutschen Verbraucherschutzgesetze.

Der Kunde kann Verfahren gegen die Ferratum Bank nur in Malta oder dem Mitgliedsstaat der Europäischen Union anstrengen, in dem der Kunde ansässig ist. Ferratum kann Verfahren gegen den Kunden in dem Mitgliedsstaat der Europäischen Union anstrengen, in dem der Kunde ansässig ist. Beide Parteien können Gegenklagen bei dem Gericht vorbringen, bei dem die ursprüngliche Klage anhängig ist.

Außergerichtliche Streitschlichtung

Bei Beschwerden wenden Sie sich direkt an den Kundenservice der Ferratum Bank – per E-Mail an info@ferratumbank.com oder per Post an Ferratum Bank p.l.c., ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, eine Beschwerde bei der zuständigen Stelle für Verbraucherbeschwerden einzureichen. Dazu wenden Sie sich an: Consumer Complaints Manager, Consumer Complaint Unit, Malta Financial Services Authority, Notabile Road, Attard, BKR 3000, Malta (http://www.mfsa.com.mt/pages/contact.aspx). Die für Verbraucherbeschwerden zuständige Stele ist Mitglied des FIN-NET, einem Netz nationaler Stellen für die außergerichtliche Beilegung von Finanzstreitigkeiten in den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums.

Besonderheiten im Fernabsatz

Wenn nichts anderes vereinbart wurde, wird der Vertrag auf elektronischem Wege abgeschlossen, sofern der jeweilige Vertrag alle vom Antragssteller geforderten Informationen enthält. Die Konten können erst verwendet werden, nachdem der Vertrag abgeschlossen wurde.

B. Leistungsbeschreibung

Das Girokonto und Sparkonto der Ferratum Bank

B.1 Das Ferratum-Girokonto

Das Girokonto ist das Konto, das der Kunde ausschließlich online täglich verwalten kann. Das Guthaben ist auf Abruf verfügbar und unterliegt einem variablen Zinssatz. Das Guthaben ist täglich und fristlos verfügbar.

Das Ferratum-Girokonto ist ein Online-Konto, auf das Sie Geld von anderen Bankkonten einzahlen können und Beträge auf Ihre Konten bei der Ferratum Bank oder auf Konten bei anderen Banken überweisen können. Sie können bis zu fünfzehn (15) Ferratum-Giro- und Sparkonten gleichzeitig haben.

Die Bank behält sich das Recht vor, sowohl den Höchstbetrag für das Guthaben auf Ihrem Ferratum-Girokonto wie auch das tägliche Auftragslimit für Überweisungen für Ihre Konten zu begrenzen. Sollte dies zutreffen, werden Sie von der Bank entsprechend benachrichtigt.

Das Ferratum-Girokonto kann auf EUR, GBP, SEK, CHF, NOK, PLN oder DKK lauten und nach erfolgreichem Abschluss des Kunden-Onboarding-Vorgangs werden in Ihrem Namen automatisch drei Konten eröffnet, jedes davon in einer anderen Währung.

Das Ferratum-Girokonto erbringt keine Zinserträge.

B.2 Das Ferratum-Sparkonto

Das Ferratum-Sparkonto ist ein Online-Konto, das die Bank in Ihrem Namen eröffnen kann, nachdem das Ferratum-Girokonto erfolgreich eröffnet wurde. Das Sparkonto kann nicht für die Zwecke des allgemeinen Zahlungsverkehrs genutzt werden.

Ein Ferratum-Sparkonto versetzt Sie in die Lage, Geldbeträge auf Ihre eigenen Konten bei der Ferratum Bank oder auf andere Bankkonten zu überweisen. Darüber hinaus können von anderen Konten oder Banken Einzahlungen auf dieses Konto getätigt werden.

Sie können bis zu fünfzehn (15) Ferratum Giro- und Sparkonten gleichzeitig haben.

Die Bank behält sich das Recht vor, sowohl den Höchstbetrag für das Guthaben auf Ihrem Ferratum-Girokonto wie auch das tägliche Auftragslimit für Überweisungen für Ihre Konten zu begrenzen. Sollte dies zutreffen, werden Sie von der Bank entsprechend benachrichtigt.

Das Ferratum-Sparkonto kann auf EUR und SEK lauten.

Das Ferratum-Sparkonto wird zu einem jeweils von der Bank festgesetzten Zinssatz verzinst. Die jeweils aktuellen Zinssätze entnehmen Sie der Website der Bank oder Ihrem Online-Konto. Auf Anfrage informiert Sie auch der Kundenservice der Bank über die jeweils geltenden Zinssätze.

Sobald Gelder in Ihr Ferratum Sparkonto eingezahlt sind, können diese nur mit Zustimmung der Bank sofort abgehoben werden.

Sobald das Bankkonto eröffnet ist, richtet die Bank gemäß den „Sonderbedingungen für das Online-Banking“ einen webbasierten Posteingang für den Kontoinhaber ein. Auf diesem Weg erhält der Kunde Dokumente (bspw. Kontoauszüge) zur Ansicht, zum Download und zum Ausdrucken.

B.3 Das Ferratum-Festgeldkonto

Festgeld ist eine Termineinlage, für die die Ferratum Bank p.l.c. (nachfolgend die „Bank“) über die vereinbarte Laufzeit einen Festzins gewährt. Ein Festgeldkonto kann nur eröffnet werden, wenn der jeweilige Kontoinhaber bereits ein Ferratum-Girokonto besitzt.

Das Festgeldkonto ist ein Einlagenkonto, das neben dem Girokonto ausschließlich online, auf Guthabenbasis und in Euro geführt wird. Der Kontoinhaber stellt der Bank für die bei der Kontoeröffnung vereinbarte Laufzeit einen Geldbetrag als einmalige Einlage zur Verfügung. Der garantierte Festzinssatz, der für das Guthaben gewährt wird, hängt von der jeweiligen Laufzeit ab.

Über das Festgeldkonto können keine Zahlungen vorgenommen werden. Überweisungen auf das Festgeldkonto werden zurückgewiesen.

Der Kontovertrag umfasst die Abbuchung des Einlagebetrags vom Verrechnungskonto, die Kontoführung, Zinszahlungen und die Überweisung des gesamten Guthabens auf das Verrechnungskonto zum Ende der Festgeldlaufzeit.

Nachdem Sie ein Ferratum-Festgeldkonto eröffnet haben, können Sie den Hauptbetrag oder etwaige Zinserträge erst zum Ende der Laufzeit abrufen.

Sie können mehrere Ferratum-Festgeldkonten gleichzeitig haben.

Die Bank behält sich das Recht vor, die Höhe der Einlagebeträge Ihrer Ferratum-Festgeldkonten zu begrenzen.

Das Ferratum-Festgeldkonto kann auf EUR, SEK oder eine der anderen Wӓhrungen lauten, die jeweils von der Bank regelmäßig bekanntgegeben werden.

Wird das Ferratum-Festgeldkonto nicht an einem Werktag eröffnet, so gilt der unmittelbar darauffolgende Werktag als Laufzeitbeginn.

Fällt das Laufzeitende einer Ferratum-Festgeldeinlage nicht auf einen Werktag, so endet die Laufzeit am unmittelbar darauffolgenden Werktag.

B.4 Die Ferratum-Bankkarte

Die Ferratum-Bankkarte wird von der Bank nach erfolgreichem Abschluss des Onboarding-Vorgangs ausgegeben.

Die Bankkarte hat eine Gültigkeitsdauer und das Kundenkonto eine Betragsbegrenzung. Der Kunde kann die Bankkarte ausschließlich zur Zahlung von Waren oder Dienstleistungen, für Auszahlungen sowie für alle von der Bank gestatteten Zwecke verwenden.

C. Mindestlaufzeit

Mindestlaufzeit des Giro- und Sparkontos

Die Giro- und Sparkontoverträge werden für eine unbestimmte Laufzeit ohne Mindestlaufzeit abgeschlossen. Dient das Sparkonto als Verrechnungskonto für ein Festgeldkonto bei der Bank, so richtet sich seine Mindestlaufzeit nach der Laufzeit des Festgeldkontos.

Die ordentliche Kündigung des Vertrags vor Ablauf der Festzinsperiode ist ausgeschlossen. Diese Vereinbarung endet mit Ablauf der vereinbarten Festzinsperiode. Das sofortige Sonderkündigungsrecht aufgrund besonderer Umstände bleibt für beide Seiten bestehen.

Mindestlaufzeit des Ferratum-Festgeldkontos

Die Mindestlaufzeit für eine Festgeldeinlage beträgt derzeit drei (3) Monate.

Kündigung eines Ferratum-Festgeldkontos vor Fälligkeit

Eine vorzeitige Kündigung der Ferratum-Festgeldeinlage ist nicht möglich. Ferner darf das ursprünglich bei der Bank eröffnete Girokonto während der Laufzeit einer Ferratum-Festgeldeinlage nicht geschlossen werden.

Liegen besondere Umstände vor, zieht die Bank möglicherweise die Schließung einer Ferratum-Festgeldeinlage vor Laufzeitende in Betracht. Die Bank behält sich das Recht vor, diese Umstände von Fall zu Fall nach eigenem Ermessen zu bewerten. Zu den besonderen Umständen können unter anderem Krankheit oder eine unerwartete nachteilige Veränderung der persönlichen Umstände zählen, insofern diese die finanzielle Situation des Kunden beeinflussen.

Erfolgt die Kontoschließung aufgrund besonderer Umstände, behält die Bank sich das Recht vor, eine Kontoauflösungsgebühr zu erheben.

Vertragskündigung

Der Kontoinhaber kann sein Giro- und Sparkonto unter Einhaltung einer dreißigtägigen (30) Frist kündigen. Dazu kontaktiert er den Kundenservice der Bank oder sendet der Bank über sein Online-Konto eine entsprechende Nachricht. Dies gilt nicht, wenn der Kontoinhaber zur selben Zeit auch ein aktives Festgeldkonto bei der Bank hat und das Sparkonto als Verrechnungskonto für das Festgeldkonto dient.

Die Bank kann unter Einhaltung der jeweiligen Kündigungsfrist jederzeit die Geschäftsbeziehungen zu dem Kunden ganz oder teilweise beenden, falls für diese keine andere Laufzeit oder abweichende Kündigungsfrist vereinbart wurde. Bei der Bestimmung der Kündigungsfrist berücksichtigt die Bank alle berechtigten Interessen des Kunden. Die Mindestkündigungsfrist für einen Rahmenvertrag für Zahlungsdienste (z. B. Girokonto- oder Bankkarten-Vertrag) beträgt zwei (2) Monate.

Änderungen

Alle Änderungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen, Anhänge und Sonderbedingungen werden dem Kunden in Textform spätestens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Datum des Inkrafttretens angeboten. Hat der Kunde im Rahmen der Geschäftsbeziehung einen elektronischen Kommunikationsweg (z. B. das Online-Banking) mit der Bank vereinbart, können die Änderungen auch über diesen Kanal angeboten werden. Die Bank benachrichtigt den Kunden über etwaige Änderungen dieser Bedingungen durch direkte Mitteilung im Nachrichtenzentrum des Online-Kundenkontos. Die Zustimmung des Kunden gilt als erteilt, wenn er seine Ablehnung nicht vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen angezeigt hat. Werden dem Kunden Änderungen von Bedingungen zu Zahlungsdiensten (zum Beispiel Überweisungsbedingungen) angeboten, kann er den von der Änderung betroffenen Rahmenvertrag für Zahlungsdienste vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen auch fristlos und kostenfrei kündigen.

D. Überweisungsaufträge

Erforderliche Informationen für die ordnungsgemäße Ausführung von Überweisungsaufträgen

Der Kunde erteilt der Bank einen Überweisungsauftrag mittels eines von der Bank zugelassenen Formulars oder in der mit der Bank anderweitig vereinbarten Art und Weise (zum Beispiel per Online-Banking).

Autorisierung und Widerruf von Überweisungsaufträgen

Ein Überweisungsauftrag ist nur wirksam, wenn ihm der Kunde zugestimmt hat (Autorisierung). Die Zustimmung kann als Genehmigung erteilt werden oder, falls der Kunde und die Bank dies im Vorhinein vereinbart haben, als rückwirkende Genehmigung. Der Kunde autorisiert Online-Banking-Aufträge (z. B. Überweisungen auf das Referenzkonto) anhand des vereinbarten persönlichen Sicherheitsmerkmals (PIN) über das Online-Banking.

Die Widerruflichkeit eines Online-Banking-Vertrags ist durch Sonderbedingungen geregelt. Der Kunde kann einen Zahlungsauftrag nicht mehr widerrufen, sobald er bei der Bank eingegangen ist. Bis zu diesem Zeitpunkt ist ein Widerruf durch Erklärung gegenüber der Bank möglich.

Im Falle einer Lastschrift kann der Kunde den Zahlungsauftrag jedoch unbeschadet bis einen Tag vor dem vereinbarten Ausführungsdatum widerrufen. Haben Bank und Kunde einen bestimmten Termin für die Ausführung der Überweisung vereinbart, kann der Kunde die Überweisung bis zum Ende des vor dem vereinbarten Tag liegenden Geschäftstages der Bank widerrufen.

Die Zustimmung zur Ausführung eines Dauerauftrags kann ebenfalls widerrufen werden – nach Zugang des Widerrufs eines Dauerauftrags bei der Bank werden keine weiteren Überweisungen mehr aufgrund des bisherigen Dauerauftrags ausgeführt. Der Zahlungsauftrag kann nur dann nach dem jeweiligen Stichtag widerrufen werden, wenn der Kunde und die Bank dies so vereinbart haben.

Zugang von Zahlungsaufträgen bei der Bank

Der Zahlungsauftrag wird wirksam, wenn er der Bank zugeht. Fällt der Zeitpunkt des Eingangs des Zahlungsauftrags nicht auf einen Geschäftstag der Bank, so gilt der Zahlungsauftrag erst am darauffolgenden Geschäftstag als zugegangen.

Die Bank kann bestimmen, dass Zahlungsaufträge, die gegen Ende des Geschäftstages zugehen, als am folgenden Geschäftstag zugegangen gelten. Ein Geschäftstag ist jeder Tag, an dem die in die Ausführung eines Zahlungsauftrags involvierte Bank den zur Ausführung von Zahlungssaufträgen erforderlichen Geschäftsverkehr ausübt.

Wenn ein Kunde, der einen Zahlungsauftrag veranlasst oder durch den ein Zahlungsauftrag veranlasst wurde, und die Bank vereinbaren, dass die Ausführung des Zahlungsauftrags an einem bestimmten Tag oder am Ende einer bestimmten Periode beginnen soll oder am Tag, an dem der Kunde der Bank den für die Ausführung erforderlichen Geldbetrag zukommen lässt, gilt das vereinbarte Datum als Zeitpunkt des Zugangs. Wenn das vereinbarte Datum nicht auf einen Geschäftstag der Bank fällt, gilt der darauffolgende Geschäftstag als Zeitpunkt des Zugangs.

Bestätigung von Transaktionen im Kundenkonto

Nach Zugang des Auftrags über die Ausführung einer Transaktion eines Kunden erhält der Kunde eine Mitteilung in seinem Online-Konto. Die Bank stellt dem Kunden keine separate schriftliche Bestätigung zu, wenn der Kunde Zahlungseingänge auf sein Konto erhält. Die Zahlungseingänge sind im Online-Konto des Kunden ersichtlich.

Umsatzübersicht

Der Kunde kann über sein Online-Konto jederzeit eine Umsatzübersicht mit Details zu den in seinen aktiven Konten ausgeführten Umsätzen (einschließlich Abhebungen, Einzahlungen, eingehende und ausgehende Zahlungen, Zinszahlungen und andere mögliche Kontobewegungen) abrufen. Die Zahlungsvorgänge werden jeweils so angezeigt, wie sie ausgeführt wurden und im System der Bank gespeichert sind.

Zugang von Überweisungsaufträgen bei der Bank

Der Überweisungsauftrag wird wirksam, wenn er der Bank zugeht. Der Zugang erfolgt durch den Eingang des Auftrags in den dafür vorgesehenen Empfangsvorrichtungen der Bank (zum Beispiel mit Abgabe in den Geschäftsräumen oder Eingang auf dem Online-Banking-Server).

Fällt der Zeitpunkt des Eingangs des Überweisungsauftrags nicht auf einen Geschäftstag der Bank, so gilt der Überweisungsauftrag erst am darauf folgenden Geschäftstag als zugegangen.

E. Entgelte und Zinsen

Entgelte

Die Eröffnung und Führung des Girokontos, Sparkontos und Festgeldkontos ist kostenfrei. Die für die einzelnen Konten, die Ferratum-Bankkarte und alle sonstigen Bankprodukte und -leistungen geltenden Gebühren und Entgelte entnehmen Sie der regelmäßig von der Bank veröffentlichten Gebührentabelle, die unter www.ferratumbank.com oder über die mobile Ferratum-App abrufbar ist. Die Gebührentabelle erhalten Sie auf Anfrage auch vom Kundenservice der Bank.

Entgelte in der Geschäftstätigkeit mit Privatverbrauchern

Informationen zu Entgelten und anderen, mit den Dienstleistungen der Ferratum Bank zusammenhängenden Kosten sowie die Bedingungen für die Erbringung der Dienstleistungen entnehmen Sie der Gebührentabelle der Ferratum Bank. Der Kunde trägt sämtliche Ausgaben für die Kommunikation, die mit dem Vertragsabschluss und der Nutzung von Dienstleistungen einhergehen. Wenn ein Verbraucher eine in der Gebührentabelle aufgeführte Hauptleistung in Anspruch nimmt und dabei keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, gelten die zu diesem Zeitpunkt in der Gebührentabelle angegebenen Zinsen und Entgelte. Eine Vereinbarung, die auf eine über das vereinbarte Entgelt für die Hauptleistung hinausgehende Zahlung des Verbrauchers gerichtet ist, kann die Bank mit dem Verbraucher nur ausdrücklich treffen, auch wenn sie im Preisaushang oder im Preis- und Leistungsverzeichnis ausgewiesen ist. Für die Vergütung der nicht in der Gebührentabelle aufgeführten Leistungen, die im Auftrag des Verbrauchers erbracht werden und die, nach den Umständen zu urteilen, nur gegen eine Vergütung zu erwarten sind, gelten, soweit keine andere Vereinbarung getroffen wurde, die gesetzlichen Vorschriften.

Zinsen und Zinssatzänderungen

Der Zinssatz für das Ferratum-Sparkonto ist variabel. Die Bank berechnet den für jeden Tag gültigen Zinssatz entsprechend des Kontostands Ihres Ferratum-Sparkontos am Ende eines jeden Tages. Die Zinsgutschrift erfolgt am letzten Geschäftstag des Jahres auf Ihrem Ferratum-Sparkonto.

Der Zinssatz für die Ferratum-Festgeldeinlage ist für die vereinbarte Laufzeit unveränderlich.

Sie erhalten für das Ferratum Spar- und Festgeldkonto den Bruttozins (ohne Steuerabzug). Der gültige Zinssatz ist täglich auf der Website der Bank einsehbar.

Änderungen der Zinssätze oder Wechselkurse werden ohne vorherige Mitteilung sofort wirksam, sofern dies zwischen der Bank und dem Kunden so vereinbart ist. Die Änderungen basieren auf den vereinbarten Referenzzinssätzen oder Referenzwechselkursen. Der Referenzwechselkurs ist der Wechselkurs, der jedem Währungstausch zugrunde liegt und der von Thompson Reuters stammt, einer öffentlich zugänglichen Quelle. Die Zinsen der Bank kommen zur Geltung.

F. Nutzung

Nutzungsbeschränkung

Erfolgen Einverständniserklärungen durch ein Zahlungsauthentifizierungsinstrument, können der Kunde und die Bank Höchstbeträge für die Nutzung dieses Zahlungsauthentifizierungsinstruments vereinbaren. Der Kunde und die Bank können vereinbaren, dass die Bank das Recht hat, ein Zahlungsauthentifizierungsinstrument zu sperren, wenn tatsächliche Gründe in Verbindung mit der Sicherheit des Zahlungsauthentifizierungsinstruments dafür vorliegen, wenn Verdacht auf unautorisierte oder betrügerische Nutzung des Zahlungsauthentifizierungsinstruments besteht oder – falls anhand des Zahlungsauthentifizierungsinstruments ein Darlehen gewährt wird – wenn ein beträchtlich erhöhtes Risiko besteht, dass der Kunde seinen Tilgungsverpflichtungen nicht nachkommen kann . In diesem Fall wird die Bank den Kunden über die Sperrung des Zahlungsauthentifizierungsinstruments informieren, möglichst vor, spätestens aber sofort nachdem die Sperrung ausgeführt wurde. Die Gründe für die Sperrung sind in der Mitteilung darzulegen. Die Gründe müssen jedoch nicht genannt werden, falls die Bank damit gesetzliche Bestimmungen verletzen würde. Die Bank hebt die Sperrung des Zahlungsauthentifizierungsinstruments auf oder ersetzt es durch ein neues Zahlungsauthentifizierungsinstrument, wenn die Gründe für die Sperrung nicht länger gegeben sind. Der Kunde wird unverzüglich über die Aufhebung der Sperrung informiert.

Schutz- und Abhilfemaßnahmen

Erfährt der Kunde vom Verlust, Diebstahl, Missbrauch oder einer sonstigen unautorisierten Verwendung seines Authentifizierungsinstruments oder seines persönliches Sicherheitsmerkmals, kann der Kunde jederzeit deren Sperrung anfordern. Dazu kontaktiert er die Bank mittels der separat mitgeteilten Kontaktdaten. Die Bank sperrt auf Verlangen des Kunden den Zugang zum Online-Banking oder das Authentifizierungsinstrument des Kunden, insbesondere im Falle einer Sperrungsaufforderung.

Die Bank kann den Zugang zum Online-Banking eines Kunden sperren, wenn Gründe vorliegen, die eine Kündigung der Online-Banking-Vereinbarung rechtfertigen, wenn die Sicherheit des Authentifizierungsinstruments oder des persönlichen Sicherheitsmerkmals beeinträchtigt ist oder falls ein Verdacht auf unautorisierte oder betrügerische Nutzung des Authentifzierungsinstruments besteht. Die Bank sperrt in diesen Fällen das Konto und informiert den Kunden möglichst vorher über die vorliegenden Gründe, spätestens jedoch sofort nachdem die Sperrung erfolgt ist.

Haftung der Bank

Beruhen unautorisierte Zahlungsvorgänge auf der Nutzung eines verlorenen, gestohlenen oder anderweitig abhandengekommenen Zahlungsauthentifizierungsinstruments, kann die Bank für den erlittenen Verlust eine Entschädigung von bis zu 150 Euro verlangen. Dies trifft auch zu, wenn der Schaden durch eine andere missbräuchliche Nutzung eines Zahlungsauthentifizierungsinstruments verursacht wurde und der Kunde die persönlichen Sicherheitsmerkmale nicht sicher aufbewahrt hat.

Der Kunde entschädigt die Bank im Hinblick auf den gesamten Schaden, der infolge eines unautorisierten Zahlungsvorgangs verursacht wurde, sofern er diesen mit betrügerischer Absicht unterstützt hat oder ihn durch absichtliche oder grob fahrlässige Verletzungen einer oder mehrerer vereinbarter Bedingungen für die Erteilung und Nutzung des Zahlungsauthentifizierungsinstruments verursacht hat.

Benachrichtigung über unautorisierte oder irrtümlich ausgeführte Zahlungsvorgänge

Der Kunde hat die Bank unverzüglich zu informieren, sobald er von einem unautorisierten oder irrtümlich ausgeführten Zahlungsvorgang Kenntnis erlangt. Ansprüche und Einwände gegen die Bank sind ausgeschlossen, wenn der Kunde seinen Zahlungsdienstleister nicht spätestens 13 Monate nach der Abbuchung durch einen unautorisierten oder irrtümlich ausgeführten Zahlungsvorgang entsprechend informiert hat. Die Frist beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Bank dem Kunden Informationen zum betreffenden Zahlungsvorgang bereitgestellt hat. Andernfalls ist das Datum der Benachrichtigung maßgeblich für den Fristbeginn.

Im Falle eines unautorisierten Zahlungsvorgangs hat die Bank keinerlei Anspruch auf Rückerstattung ihrer Ausgaben. Die Bank erstattet den unautorisierten Zahlungsbetrag dem Kunden unverzüglich zurück und, sofern der Betrag von einem Zahlungskonto abgehoben wurde, korrigiert die Bank den Saldo des Zahlungskontos auf den Stand, den es ohne den unautorisierten Zahlungsvorgang aufgewiesen hätte.

Haftung der Bank im Falle einer Nichtausführung oder fehlerhaften Ausführung eines Zahlungsauftrags

Wird ein Zahlungsvorgang durch den Kunden veranlasst, kann er von der Bank im Falle einer Nichtausführung oder irrtümlichen Ausführung des Zahlungsauftrags die unverzügliche und vollständige Rückerstattung des Zahlungsbetrags verlangen. Wurde der Betrag vom Zahlungskonto des Kunden abgebucht, wird dieses Zahlungskonto in denselben Stand versetzt, den es ohne den irrtümlich ausgeführten Zahlungsvorgang gehabt hätte. Sofern von dem Zahlungskonto Gebühren abgezogen wurden, erstattet die Bank dem Kunden unverzüglich den abgezogenen Betrag. Weist die Bank nach, dass der Kunde den Zahlungsbetrag in angemessener Zeit und ohne Abzüge ordnungsgemäß erhalten hat, endet die Haftung der Bank gemäß dieses Abschnitts.

Bedingungen für Rückerstattungen

Der Kunde hat gegenüber der Bank ein Recht auf Rückerstattung eines Zahlungsbetrags, der auf Basis eines durch den Zahlenden autorisierten Zahlungsvorgangs ausgeführt wurde, sofern der genaue Betrag nicht auf der Autorisierung vermerkt war und falls der Zahlungsbetrag einen Betrag übersteigt, den der Kunde aufgrund seines bisherigen Ausgabeverhaltens, gemäß den Bedingungen des Rahmenvertrags für Zahlungsdienstleistungen und den jeweiligen Umständen des individuellen Falls hätte erwarten können. Gründe, die mit Wechselkursen zusammenhängen, werden nicht berücksichtigt, sofern der zwischen beiden Parteien vereinbarte Referenzwechselkurs als Transaktionsbasis diente.

Auf Verlangen der Bank muss der Kunde die tatsächlichen Umstände erklären, von denen er seine Rückerstattungsforderung ableitet. Im Falle direkter Lastschriften können der Kunde und die Bank vereinbaren, dass der Kunde gegenüber der Bank auch das Recht auf Rückerstattung hat, wenn die Voraussetzungen für eine Rückerstattung nicht gegeben sind. Der Kunde kann mit der Bank vereinbaren, dass er kein Recht auf Rückerstattung hat, wenn er der Bank direkt seine Zustimmung zur Ausführung eines Zahlungsvorgangs erteilt hat und, falls vereinbart, er von der Bank über die bevorstehende Zahlung mindestens vier Wochen vor Zahlungstermin informiert worden ist. Eine Rückerstattungsforderung seitens des Kunden ist ausgeschlossen, sofern er diese gegenüber der Bank nicht im Zeitraum von acht Wochen nach der Lastschrift des betreffenden Zahlungsbetrags geltend gemacht hat.

Die Bank muss innerhalb von zehn Geschäftstagen nach Erhalt der Rückerstattungsforderung entweder den vollen Betrag des Zahlungsvorgangs rückerstatten oder dem Kunden die Gründe für die Ablehnung einer Rückerstattung mitteilen.

Kommunikationswege

Der Kunde kann der Bank über ihre Website, die mobile Ferratum-App oder durch Telefonanruf beim Kundenservice der Bank konkrete Anweisungen erteilen oder Informationen über sein Profil und/oder sein Konto erhalten.

Die Bank setzt sich durch direkte Kommunikation im Nachrichtencenter des Online-Kundenkontos und/oder per E-Mail mit dem Kunden in Verbindung. Wenn sich die Kontaktdaten des Kunden ändern, muss der Kunde die Daten umgehend über die Website der Bank oder die mobile Ferratum-App aktualisieren oder den Kundenservice der Bank informieren. Den Kundenservice der Bank erreichen Sie über das Nachrichtencenter oder über die auf der Website oder in der mobilen Ferratum-App angegebenen Telefonnummern. Per E-Mail erreichen Sie ihn unter customersupport@ferratumbank.com und auf dem Postweg unter Ferratum Bank p.l.c., ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta.

G. Widerrufsbelehrung

Der Kunde kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen mittels einer eindeutigen Erklärung widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung auf einem dauerhaften Datenträger, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 7 bis 12, 15 und 19 sowie Artikel 248 § 11 Absatz 1 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt. Der Widerruf ist zu richten an:

Ferratum Bank p. l. c.

Postanschrift: ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta

E-Mail: customersupport@ferratumbank.com

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren. Überziehen Sie Ihr Konto ohne eingeräumte Überziehungsmöglichkeit oder überschreiten Sie die Ihnen eingeräumte Überziehungsmöglichkeit, können wir von Ihnen über die Rückzahlung des Betrags der Überziehung oder Überschreitung hinaus weder Kosten noch Zinsen verlangen, wenn wir Sie nicht ordnungsgemäß über die Bedingungen und Folgen der Überziehung oder Überschreitung (z. B. anwendbarer Sollzinssatz, Kosten) informiert haben.

Sie sind zur Zahlung von Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Dienstleistung verpflichtet, wenn Sie vor Abgabe Ihrer Vertragserklärung auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurden und ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor dem Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Gegenleistung beginnen. Besteht eine Verpflichtung zur Zahlung von Wertersatz, kann dies dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf dennoch erfüllen müssen. Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

Besondere Hinweise

Bei Widerruf dieses Vertrags sind Sie auch an einen mit diesem Vertrag zusammenhängenden Vertrag nicht mehr gebunden, wenn der zusammenhängende Vertrag eine Leistung betrifft, die von uns oder einem Dritten auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen uns und dem Dritten erbracht wird.

Ende der Widerrufsbelehrung

Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit den angebotenen Leistungen erreichen Sie die Ferratum Bank unter den oben angegebenen Kontaktdaten telefonisch, per Post oder per E-.Mail.


Version 2.2., gültig ab 31.10.2018
Für Kunden, die vor dem 31.10.2018 registriert sind, gilt die Version ab dem 31.12.2018


INHALTSVERZEICHNIS

1. Allgemeine Informationen

1.1 Name und ladungsfähige Anschrift der Bank

1.2 Gesetzlich Vertretungsberechtigter der Bank

1.3 Hauptgeschäftstätigkeit der Bank

1.4 Zuständige Aufsichtsbehörde

1.5 Eintrag ins Handelsregister

1.6 Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

1.7 Vertrags- und Informationssprache

1.8 Rechtsordnung und Gerichtsstand

1.9 Außergerichtliche Streitschlichtung

2 Informationen zum Fernabsatz

2.1 Vertragsabschluss

3. Widerrufsbelehrung

-------------------------

1. Allgemeine Informationen

Diese allgemeinen Informationen beziehen sich auf die produktbezogenen Informationen zum Girokonto, dem Sparkonto und dem Festgeldkonto.

1.1 Name und ladungsfähige Anschrift der Bank

Anschrift der Ferratum Bank p.l.c.: ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta (nachfolgend „die

Bank“), Telefonnr.: +49 800 724 235 222 E-Mail: frage@ferratumbank.de

1.2 Gesetzlich Vertretungsberechtigter der Bank

Jussi Mekkonen– CEO und Executive Director der Ferratum Bank p.l.c.

1.3 Hauptgeschäftstätigkeit der Bank

Gegenstand des Unternehmens ist die Ausübung von Bankgeschäften aller Art und von damit zusammenhängenden Geschäften.

1.4 Zuständige Aufsichtsbehörde

Die für die Ferratum Bank zuständige Aufsichtsbehörde ist die Malta Financial Services Authority (MFSA):

MFSA Malta Financial Services Authority, Notabile Road, BKR300, Attard, Malta (Internet: www.mfsa.com.mt). Zudem unterliegt die Bank bestimmten Berichtspflichten gegenüber der Deutschen Bundesbank, Postfach 10 06 02, 60006 Frankfurt am Main, (Internet: www.bundesbank.de) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn bzw. Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt (Internet: www.bafin.de).

1.5 Eintrag ins Handelsregister

Malta / C 56251

1.6 Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

USt-IdNr.: MT 21018613

1.7 Vertrags- und Informationssprache

Die maßgebliche Sprache für dieses Vertragsverhältnis und die Kommunikation zwischen dem Kunden und der Ferratum Bank p.l.c. während der Vertragslaufzeit ist Deutsch. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen und alle damit zusammenhängenden Dokumente sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

1.8 Rechtsordnung und Gerichtsstand

Maßgeblich für die vorvertraglichen Beziehungen zwischen Kunde und Bank sind das maltesisches Recht sowie zusätzlich alle verbindlichen Schutzbestimmungen der deutschen Verbraucherschutzgesetze.

1.9 Außergerichtliche Streitschlichtung

Bei Beschwerden wenden Sie sich direkt an den Kundenservice der Ferratum Bank – per E-Mail an frage@ferratumbank.de oder

per Post an Ferratum Bank p.l.c., ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta. Ferratum beantwortet alle Beschwerden ohne unnötige Verzögerung, jedoch spätestens innerhalb von 30 Kalendertagen.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, eine Beschwerde schriftlich beim Büro des Arbiter for Financial Services [Schlichter im Bereich Finanzdienstleistungen] einzureichen; die Kontaktdaten werden im Folgenden ausgeführt:

The Office of the Arbiter for Financial Services

First Floor

Pjazza San Kalcidonuju,

Floriana FRN 1530 MALTA.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Internetseite: www.financialarbiter.org.mt.

Kostenlose Telefonnummer (für Ortsgespräche): +356 8007 2366; Telefonnummer: +356 2124 9245.

2. Informationen zum Fernabsatz

2.1 Vertragsabschluss

Wenn nichts anderes vereinbart wurde, wird der Vertrag auf elektronischem Wege abgeschlossen, sofern der jeweilige Vertrag alle vom Antragssteller geforderten Informationen enthält.

Die Konten können erst verwendet werden, nachdem der Vertrag abgeschlossen wurde.

3. Widerrufsbelehrung

Der Kunde hat das Recht, die Absichtserklärung im Zuge des Vertragsabschlusse zur Eröffnung eines Girokontos, Sparkontos und/oder Festgeldkontos wie folgt separat zu widerrufen:

Widerrufsbelehrung

Der Kunde kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen mittels einer eindeutigen Erklärung widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung auf einem dauerhaften Datenträger, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 7 bis 12, 15 und 19 sowie Artikel

248 § 11 Absatz 1 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt.

Der Widerruf ist zu richten an:

Ferratum Bank p.l.c.

ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta

E-Mail: frage@ferratumbank.de

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren. Überziehen Sie Ihr Konto ohne eingeräumte Überziehungsmöglichkeit oder überschreiten Sie die Ihnen eingeräumte Überziehungsmöglichkeit, können wir von Ihnen über die Rückzahlung des Betrags der Überziehung oder Überschreitung hinaus weder Kosten noch Zinsen verlangen, wenn wir Sie nicht ordnungsgemäß über die Bedingungen und Folgen der Überziehung oder Überschreitung (z. B. anwendbarer Sollzinssatz, Kosten) informiert haben. Sie sind zur Zahlung von Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Dienstleistung verpflichtet, wenn Sie vor Abgabe Ihrer Vertragserklärung auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurden und ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor dem Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Gegenleistung beginnen. Besteht eine Verpflichtung zur Zahlung von Wertersatz, kann dies dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf dennoch erfüllen müssen. Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

Besondere Hinweis

Bei Widerruf dieses Vertrags sind Sie auch an einen mit diesem Vertrag zusammenhängenden Vertrag nicht mehr gebunden, wenn der zusammenhängende Vertrag eine Leistung betrifft, die von uns oder einem Dritten auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen uns und dem Dritten erbracht wird.


Version 2.2., gültig ab 31.10.2018
Für Kunden, die vor dem 31.10.2018 registriert sind, gilt die Version ab dem 31.12.2018

INHALTSVERZEICHNIS
1. Leistungsangebot
2. Voraussetzungen für die Nutzung des Online-Bankings

2.1Personalisierte Sicherheitsmerkmale

3. Zugang zum Online-Banking
4. Online-Banking-Aufträge

4.1 Auftragserteilung und Autorisierung

4.2 Widerruf von Aufträgen

5. Bearbeitung von Online-Banking-Aufträgen durch die Bank
6. Informationen über Online-Banking-Aufträge für den Kontoinhaber
7. Sorgfaltspflichten des Teilnehmers

7.1 Technische Verbindung zum Online-Banking

7.2 Geheimhaltung der personalisierten Sicherheitsmerkmale und sichere Aufbewahrung der

Authentifizierungsinstrumente

7.3 Sicherheit des Kundensystems

7.4 Sicherheit und Zugang

7.5 Kontrolle der Auftragsdaten mit von der Bank angezeigten Daten

8. Anzeige- und Unterrichtungspflichten

8.1 Sperranzeige

8.2 Unterrichtung über nicht autorisierte oder fehlerhaft ausgeführte Aufträge

9. Nutzungssperre

9.1 Sperre auf Veranlassung des Teilnehmers

9.2 Sperre auf Veranlassung der Bank

9.3 Aufhebung der Sperre

9.4 Automatische Anmeldesperre im Online-Banking und automatische Sperre der Ferratum-Karte

10. Haftung

10.1 Haftung der Bank bei einer nicht autorisierten Online-Banking-Verfügung und einer nicht oder fehlerhaft ausgeführten Online-Banking-Verfügung

10.2 Haftung des Kontoinhabers bei missbräuchlicher Nutzung seines Authentifizierungsinstruments

10.2.1 Haftung des Kontoinhabers für nicht autorisierte Zahlungsvorgänge vor der Sperranzeige

10.2.2 Haftung der Bank ab der Sperranzeige

10.2.3 Haftungsausschluss

11. Speicherung der Kundendaten
12. Außergerichtliche Streitschlichtung und sonstige Beschwerdemöglichkeit
13. Kommunikation mit der Bank

13.1 Der elektronische Posteingang

13.2. Verzicht auf papierbasierte Zustellung

13.3 Übertragung der Konto- und Kundendokumente und Mitwirkungspflicht des Kunden

13.4 Zugang

13.5 Speicherung von Dokumenten

14. Geschäftsbedingungen
1. Leistungsangebot

(1) Der Kontoinhaber kann Bankgeschäfte mittels Online-Banking in dem von der Ferratum Bank p.l.c. (nachfolgend „die Bank“), angebotenen Umfang abwickeln. Zudem kann er Informationen der Bank mittels Online-Banking abrufen.

(2) Der Kontoinhaber wird im Folgenden einheitlich und geschlechtsneutral als „Teilnehmer“ bezeichnet. Das Sparkonto und das Festgeldkonto werden im Folgenden einheitlich als „das Konto“ bezeichnet.

(3) Die Bank ist berechtigt, dem Kunden Änderungen ihrer Geschäftsbedingungen auf elektronischem Weg sowie zur Abholung bereitzustellen. Im Hinblick auf die Gültigkeit von Änderungen gelten die Bestimmungen unter Nummer 1, Absatz 2 der allgemeinen Geschäftsbedingungen.

2. Voraussetzungen für die Nutzung des Online-Banking

Der Teilnehmer benötigt für die Abwicklung von Bankgeschäften mittels Online-Banking die mit der Bank vereinbarten personalisierten Sicherheitsmerkmale und Authentifizierungsinstrumente, um sich gegenüber der Bank als berechtigter Teilnehmer auszuweisen (siehe Nummer 3) und Aufträge zu autorisieren (siehe Nummer 4).

2.1 Personalisierte Sicherheitsmerkmale. Die personalisierten Sicherheitsmerkmale sind:

• die Persönliche Identifikationsnummer (PIN)

• das Passwort

• Nutzerkennung

3. Zugang zum Online-Banking

Die Kunden haben Zugang zum Online-Banking, wenn

• die Kontonummer des Kunden oder dessen individuelle Kundenkennung und seine PIN oder elektronische Unterschrift übertragen werden,

• die Überprüfung dieser Daten Zugangsberechtigung des Kunden zur Bank ergeben hat und

• keine Zugangssperre (siehe Nummer 16 und 17) besteht.

Nach Gewähren des Zugangs zum Online-Banking kann der Kunde Informationen einholen und Aufträge erteilen.

4. Online-Banking-Aufträge

4.1 Aufträge und Ermächtigung erteilen

Der Kunde muss Online-Banking-Aufträge (z. B. Überweisungen auf das Referenzkonto) anhand des vereinbarten personalisierten Sicherheitsmerkmals (PIN) genehmigen, damit diese wirksam werden, und diese per Online-Banking an die Bank senden. Die Bank bestätigt den Eingang des Auftrags per Online-Banking. Schriftliche Aufträge oder Verträge in anderer Form als per Online-Banking werden nicht von der Bank akzeptiert.

4.2 Widerruf von Aufträgen

Die Widerrufbarkeit eines Onlinebanking-Vertrags unterliegt Sonderbedingungen. Eine Zahlungsanweisung an die Bank ist

unwiderruflich und kann nicht storniert oder widerrufen werden. (Siehe Bestimmung 8 „Kommunikation und Zahlungsanweisungen“ der allgemeinen Geschäftsbedingungen).

5. Bearbeitung von Online-Banking-Aufträgen durch die Bank

(1) Die Bearbeitung der Online-Banking-Aufträge erfolgt an den für die Abwicklung der jeweiligen Auftragsart (zum Beispiel

Überweisung) auf der Online-Banking-Seite der Bank bekannt gegebenen Geschäftstagen im Rahmen des ordnungsgemäßen

Arbeitsablaufes. Geht der Auftrag nach dem auf der Online-Banking-Seite der Bank angegebenen bestimmten Zeitpunkt (Annahmefrist) ein oder fällt der Zeitpunkt des Eingangs nicht auf einen Geschäftstag der Bank, so gilt der Auftrag als am darauf folgenden Geschäftstag zugegangen. Die Bearbeitung beginnt erst an diesem Tag.

(2) Die Bank wird den Auftrag ausführen, wenn folgende Ausführungsbedingungen vorliegen:

• Der Teilnehmer hat sich mit seinem personalisierten Sicherheitsmerkmal (z. B. PIN) legitimiert;

• Die Berechtigung des Teilnehmers für die jeweilige Auftragsart liegt vor;

• Das Online-Banking-Datenformat ist eingehalten.

• Die gesondert vereinbarte Online-Banking-Verfügungslimit ist nicht überschritten.

• Die Ausführungsvoraussetzungen nach den für die jeweilige Auftragsart maßgeblichen Sonderbedingungen (zum Beispiel ausreichende Kontodeckung gemäß den Geschäftsbedingungen für Zahlungs- und Überweisungsverkehr) liegen vor.

Liegen die Ausführungsbedingungen nach Satz 1 vor, führt die Bank die Online-Banking-Aufträge gemäß den Bestimmungen der für die jeweilige Auftragsart geltenden Sonderbedingungen aus (z. B. Bedingungen für Überweisungsverkehr).

(3) Liegen die Ausführungsbedingungen nach Absatz 2 Satz 1 nicht vor, wird die Bank den Online-Banking-Auftrag nicht ausführen und den Teilnehmer über die Nichtausführung und soweit möglich über deren Gründe und die Möglichkeiten, mit denen die Fehler, die zur Ablehnung geführt haben, berichtigt werden können, informieren, damit der Online-Banking-Dienst wieder genutzt

werden kann. Laut „Anhang D – Geschäftsbedingungen für Zahlungs – und Überweisungsverkehr“ der allgemeinen Geschäftsbedingungen kann die Bank die Ausführung der Zahlungsanweisung verweigern.

6. Information des Kontoinhabers über Online-Banking-Verfügungen

Die Bank unterrichtet den Kontoinhaber mindestens einmal monatlich über die mittels Online-Banking getätigten Verfügungen auf dem für Kontoinformationen vereinbarten Weg..

7. Sorgfaltspflichten des Kunden
7.1 Technische Verbindung zum Online-Banking

Der Kunde ist verpflichtet, die technische Verbindung zum Online-Banking nur über die von der Bank gesondert mitgeteilte OnlineBanking-Zugangskanälen Online-Banking-Zugangskanäle (z. B. Internetadresse) herzustellen.

7.2 Geheimhaltung der personalisierten Sicherheitsmerkmale und sichere Aufbewahrung der Authentifizierungsinstrumente

(1) Der Teilnehmer hat

• seine personalisierten Sicherheitsmerkmale (vgl. Nummer 2.1) geheim zu halten und nur im Rahmen einer

Auftragserteilung über die von der Bank gesondert mitgeteilten Online-Banking-Zugangskanäle an diese zu übermitteln

Denn jede andere Person, die im Besitz der personalisierten Sicherheitsmerkmale ist, kann das Online-Banking-Verfahren missbräuchlich nutzen.

(2) Insbesondere ist Folgendes zum Schutz des personalisierten Sicherheitsmerkmals sowie des Authentifizierungsinstruments zu beachten:

• Das personalisierte Sicherheitsmerkmal darf nicht elektronisch gespeichert werden (z. B. im Kundensystem).

• Bei Eingabe des personalisierten Sicherheitsmerkmals ist sicherzustellen, dass andere Personen dieses nicht ausspähen können.

• Das Personalisierte Sicherheitsmerkmal darf nicht außerhalb des Online-Banking-Verfahrens weitergegeben werden, also beispielsweise nicht per E-Mail.

• Die PIN und der Nutzungscode für die elektronische Signatur dürfen nicht zusammen mit dem Authentifizierungsinstrument verwahrt werden

7.3 Sicherheit des Kundensystems

Der Teilnehmer muss die Sicherheitshinweise der Bank zum Online-Banking, insbesondere die Maßnahmen zum Schutz der eingesetzten Hard- und Software (Kundensystem), beachten. Die Hard- und Software muss den aktuellen Sicherheitsstandards gerecht werden und er muss die im Handel erhältlichen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor Viren und Missbrauch nutzen.

7.4 Sicherheit und Zugang

7.4.1 Außer den in den häufig gestellten Fragen (FAQ) erwähnten Sicherheitsmerkmalen verlangt die Bank keine diesbezüglichen Angaben. Sollte Sie Ihre Sicherheitsmerkmale vergessen oder bemerken oder vermuten, dass eine andere Person Kenntnis von einem oder mehreren Sicherheitsmerkmale erlangt hat, sollten Sie unverzüglich den Kundenservice der Bank informieren und den Anweisungen in den häufig gestellten Fragen Folge leisten.

7.4.2 Es obliegt Ihrer Verantwortung, sicherzustellen, dass die Sicherheitsmerkmale für Ihr Online-Konto sicher aufbewahrt werden. Sie haben die folgenden Pflichten:

• Wenn Sie eines Ihrer Sicherheitsmerkmale verloren haben oder vermuten, dass eine andere Person Ihre Sicherheitsmerkmale kennt, Ihre Konten benutzt oder die Sicherheitsmerkmale gestohlen hat, müssen Sie die Bank unverzüglich durch telefonische Mitteilung an den Kundenservice informieren.

• Sie müssen die vorliegenden Transaktionsübersichten prüfen und die Bank unverzüglich über etwaige nicht autorisierte Transaktionen informieren.

• Sie dürfen keiner anderen Person erlauben, Ihre Konten zu verwenden.

• Sie müssen die Sicherheitswarnungen oder die Ratschläge der Bank einschließlich etwaiger Sicherheitswarnungen auf der Website und/oder im Online-Konto befolgen.

7.4.3 Die Bank wird ihr Möglichstes tun, um unberechtigte Zugriffe auf Ihr Online-Konto zu verhindern und sicherzustellen, dass dieses sicher ist, einschließlich angemessener Maßnahmen zum Schutz der Geheimhaltung Ihrer Sicherheitsmerkmale. Die Bank behält sich das Recht vor, die Nutzung Ihrer Sicherheitsmerkmale für den Zugriff auf Ihr Online-Konto, für Abbuchungen von Ihrem Konto oder sonstigen Transaktionen unverzüglich zu sperren, falls:

• die Bank Grund zur Annahme hat, dass das Online-Konto nicht sicher ist oder sein könnte,

• die Bank Grund zur Annahme hat, dass eine unberechtigte oder betrügerische Nutzung des Online-Kontos erfolgt ist, oder • Sie die Bank über eine unberechtigte oder betrügerische Nutzung des Online-Kontos informiert haben.

7.4.4. Wenn einer der über Ihr Online-Konto verfügbaren Dienste gesperrt ist, können Sie den Kundenservice der Bank anrufen oder die Freischaltung des gesperrten Dienstes über das Nachrichtencenter anfordern.

7.4.5. Falls eines der folgenden Probleme auftritt, sollten Sie sich umgehend telefonisch oder über das Nachrichtencenter mit dem Kundenservice der Bank in Verbindung setzen:

• wenn bei der Nutzung der Website der Bank oder der mobilen Ferratum-App Probleme auftreten,

• wenn Sie beim Zugriff auf Ihr Online-Konto eine technische oder sonstige Störung bemerken, welche die Sicherheit der Bankdienstleistungen gefährdet, oder

• wenn Sie Unregelmäßigkeiten bei Zahlungsvorgängen auf Websites von Drittanbietern oder an anderer Stelle entdecken, die dazu führen können, dass Ihr Online-Konto ohne Ihre Genehmigung von anderen Personen benutzt wird oder darauf zugegriffen wird.

7.5 Kontrolle der Auftragsdaten mit von der Bank angezeigten Daten

Soweit die Bank dem Teilnehmer Daten aus seinem Online-Banking- Auftrag (zum Beispiel Betrag, Kontonummer des

Zahlungsempfängers) im Kundensystem oder über ein anderes Gerät des Teilnehmers zur Bestätigung anzeigt, ist der Teilnehmer verpflichtet, vor der Bestätigung die Übereinstimmung der angezeigten Daten mit den für die Transaktion vorgesehenen Daten zu prüfen.

8. Anzeige- und Unterrichtungspflichten

8.1 Sperranzeige

(1) Stellt der Teilnehmer den Verlust oder den Diebstahl des Authentifizierungsinstruments, die missbräuchliche Verwendung oder die sonstige nicht autorisierte Nutzung seines Authentifizierungsinstruments oder seines personalisierten Sicherheitsmerkmals fest, muss der Teilnehmer die Bank hierüber unverzüglich unterrichten (Sperranzeige). Der Teilnehmer kann der Bank eine Sperranzeige jederzeit auch über gesondert mitgeteilte Kontaktdaten aufgeben.

(2) Der Teilnehmer hat jeden Diebstahl oder Missbrauch unverzüglich bei der Polizei zur Anzeige zu bringen.

(3) Hat der Teilnehmer den Verdacht, dass eine andere Person unberechtigt

• den Besitz an seinem Authentifizierungsinstrument oder die Kenntnis seines personalisierten Sicherheitsmerkmals erlangt hat oder

• das Authentifizierungsinstrument oder das personalisierte Sicherheitsmerkmal verwendet, muss er ebenfalls eine Sperranzeige abgeben.

8.2 Unterrichtung über nicht genehmigte oder falsch ausgeführte Aufträge

Der Kontoinhaber hat die Bank unverzüglich nach Feststellung eines nicht autorisierten oder fehlerhaft ausgeführten Auftrags hierüber zu unterrichten.

9. Nutzungssperre
9.1 Sperre auf Veranlassung des Teilnehmers

Die Bank sperrt auf Veranlassung des Teilnehmers, insbesondere im Fall der Sperranzeige nach Nummer 8.1,

• den Online-Banking-Zugang für ihn oder alle Teilnehmer oder • sein Authentifizierungsinstrument.

9.2 Sperre auf Veranlassung der Bank

(1) Die Bank darf den Online-Banking-Zugang für einen Teilnehmer sperren, wenn

• sie berechtigt ist, den Online-Banking-Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen,

• sachliche Gründe im Zusammenhang mit der Sicherheit des Authentifizierungsinstruments oder des personalisierten Sicherheitsmerkmals dies rechtfertigen oder

• der Verdacht einer nicht autorisierten oder einer betrügerischen Verwendung des Authentifizierungsinstruments besteht. (2) Die Bank wird den Kontoinhaber unter Angabe der hierfür maßgeblichen Gründe möglichst vor, spätestens jedoch unverzüglich nach der Sperre unterrichten.

9.3 Aufhebung der Sperre

Die Bank wird eine Sperre aufheben oder das personalisierte Sicherheitsmerkmal bzw. das Authentifizierungsinstrument austauschen, wenn die Gründe für die Sperre nicht mehr gegeben sind. Hierüber unterrichtet sie den Kontoinhaber unverzüglich.

9.4 Automatische Anmeldesperre im Internet-Banking und automatische Sperrung der Ferratum-Karte

(1) Die mobile App und die Weboberfläche werden automatisch eine Stunde lang gesperrt, wenn die Nutzerkennung oder das Passwort dreimal (3) in Folge falsch eingegeben wurden.

Nach 60 Minuten kann ein erneuter Anmeldeversuch erfolgen. Werden die Anmeldeinformationen erneut dreimal in Folge falsch eingegeben, wird der Teilnehmer dauerhaft gesperrt.

Die Ferratum-Karte wird automatisch gesperrt, wenn die PIN dreimal (3) in Folge falsch eingegeben wird. In diesem Fall können die in Absatz 1 und 2 genannten Authentifizierungsinstrumente nicht mehr für das Online-Banking verwendet werden. Wurde der Teilenehmer dauerhaft gesperrt, kann er sich unter der rund um die Uhr besetzten Telefonnummer +46 2020 2121 mit dem Kundenservice der Bank in Verbindung setzen, der nach erfolgreicher Identitätsprüfung die Sperre wiederaufheben kann.

10. Haftung
10.1 Haftung der Bank bei einer nicht autorisierten Online-Banking-Verfügung und einer nicht oder fehlerhaft ausgeführten Online-Banking-Verfügung

Die Haftung der Bank bei einer nicht autorisierten Online-Banking-Verfügung und einer nicht oder fehlerhaft ausgeführten OnlineBanking-Verfügung richtet sich nach den für die jeweilige Auftragsart vereinbarten Sonderbedingungen (z. B. Geschäftsbedingungen für den Überweisungsverkehr).

10.2 Haftung des Kontoinhabers bei missbräuchlicher Nutzung seines Authentifizierungsinstruments

10.2.1 Haftung des Kontoinhabers für nicht autorisierte Zahlungsvorgänge vor der Sperranzeige

(1) Beruhen nicht autorisierte Zahlungsvorgänge vor der Sperranzeige auf der Nutzung eines verlorengegangenen, gestohlenen oder sonst abhandengekommenen Authentifizierungsinstruments, haftet der Kontoinhaber für den der Bank hierdurch entstehenden Schaden bis zu einem Betrag von 150 Euro, ohne dass es darauf ankommt, ob dem Teilnehmer an dem Verlust, Diebstahl oder sonstigem Abhandenkommen des Authentifizierungsinstruments ein Verschulden trifft.

(2) Kommt es vor der Sperranzeige zu nicht autorisierten Zahlungsvorgängen aufgrund einer missbräuchlichen Verwendung eines

Authentifizierungsinstruments, ohne dass dieses verlorengegangen, gestohlen oder sonst abhandengekommen ist, haftet der

Kontoinhaber für den der Bank hierdurch entstehenden Schaden bis zu einem Betrag von 150 Euro, wenn der Teilnehmer seine Pflicht zur sicheren Aufbewahrung der Personalisierten Sicherheitsmerkmale schuldhaft verletzt hat

(3) Der Kontoinhaber ist nicht zum Ersatz des Schadens nach den Absätzen 1, 2 und 3 verpflichtet, wenn der Teilnehmer die Sperranzeige nach Nummer 8.1 nicht abgeben konnte, weil die Bank nicht die Möglichkeit zur Entgegennahme der Sperranzeige sichergestellt hatte und der Schaden dadurch eingetreten ist.

(4) Kommt es vor der Sperranzeige zu nicht autorisierten Zahlungsvorgängen und hat der Teilnehmer seine Sorgfaltspflichten nach diesen Bedingungen vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt oder in betrügerischer Absicht gehandelt, trägt der Kontoinhaber den hierdurch entstandenen Schaden in vollem Umfang. Grobe Fahrlässigkeit des Teilnehmers kann insbesondere dann vorliegen, wenn er

• den Verlust oder Diebstahl des Authentifizierungsinstruments oder die missbräuchliche Nutzung des

Authentifizierungsinstruments oder des personalisierten Sicherheitsmerkmals der Bank nicht unverzüglich anzeigt, nachdem er hiervon Kenntnis erlangt hat (vgl. Nummer 8.1 Absatz 1),

• das personalisierte Sicherheitsmerkmal im Kundensystem gespeichert hat (vgl. Nummer 7.2 Absatz 2, 1. Spiegelstrich),

• das personalisierte Sicherheitsmerkmal einer anderen Person mitgeteilt und der Missbrauch dadurch verursacht wurde (vgl. Nummer 7.2 Absatz 1, 2. Spiegelstrich),

• das personalisierte Sicherheitsmerkmal außerhalb des Online-Banking-Verfahrens, beispielsweise per E-Mail, weitergegeben hat (vgl. Nummer 7.2 Absatz 2, 4. Spiegelstrich),

• das Personalisierte Sicherheitsmerkmal auf dem Authentifizierungsinstrument vermerkt oder zusammen mit diesem verwahrt hat (vgl. Nummer 7.2 Absatz 2, 5. Spiegelstrich),

(5) Die Haftung für Schäden, die innerhalb des Zeitraums, für den der Verfügungsrahmen gilt, verursacht werden, beschränkt sich jeweils auf den vereinbarten Verfügungsrahmen.

10.2.2 Haftungsausschluss

Haftungsansprüche sind ausgeschlossen, wenn die einen Anspruch begründenden Umstände auf einem ungewöhnlichen und unvorhersehbaren Ereignis beruhen, auf das diejenige Partei, die sich auf dieses Ereignis beruft, keinen Einfluss hat, und dessen Folgen trotz Anwendung der gebotenen Sorgfalt von ihr nicht hätten vermieden werden können.

11. Speicherung der Kundendaten

Aufgrund der gesetzlichen Anforderungen werden die Kundendaten von der Bank zum Zweck der Vertragserfüllung gespeichert.

12. Außergerichtliche Streitschlichtung und sonstige Beschwerdemöglichkeit

Für die Beilegung von Streitigkeiten mit der Bank kann sich der Teilnehmer an die in den allgemeinen Geschäftsbedingungen näher bezeichneten Streitschlichtungs- oder Beschwerdestellen wenden.

13. Kommunikation mit der Bank
13.1 Der elektronische Posteingang

Im Rahmen der Geschäftsbeziehung zwischen der Bank und dem Kunden gilt der elektronische Posteingang (Online-Banking-Konto) als Kanal, über den der Kunde Dokumente in elektronischer Form an die Bank übermitteln kann (z. B. Kontoauszüge, Finanzberichte und andere Informationen), außer wenn die fraglichen Dokumente die schriftliche Form erfordern. Bei Registrierung zum OnlineBanking werden Dokumente und Mitteilungen über aktuelle und zukünftige Konten im elektronischen Posteingang des Kunden abgelegt. Wenn der Kunde den elektronischen Posteingang für bestimmte Konten nicht benutzen will, kann die Bank für diese Konten einen anderen Versandkanal genehmigen. Die Nutzung anderer Kanäle ist jedoch gebührenpflichtig.

13.2. Verzicht auf papierbasierte Zustellung

Mit Aktivierung des elektronischen Posteingangs verzichtet der Kunde gemäß diesen Bedingungen ausdrücklich auf

die Zustellung der Nachrichten auf dem Postweg. Die Bank ist jedoch berechtigt, dem Kunden Papierdokumente auf dem Postweg zu senden, zum Beispiel um gesetzliche Verpflichtungen zu erfüllen, oder wenn die Bank dies unter Berücksichtigung des Kundeninteresses als angebracht erachtet.

13.3 Übermittlung der Konto- und Kundendokumente und Mitwirkungspflicht des Kunden

Die Bank stellt dem Kunden Mitteilungen, die sich auf die Geschäftsaktivitäten mit der Bank beziehen, in elektronischer Form als

Dateien zur Verfügung. Dies gilt auch für Anlagen. Der Kunde ist verpflichtet, seine Dokumente regelmäßig aus dem elektronischen Posteingang abzurufen, sie umgehend auf Korrektheit und Vollständigkeit zu prüfen und etwaige Einsprüche unverzüglich zu erheben.

13.4 Zugang

Die Nachrichten von der Bank an den elektronischen Posteingang gelten als zugegangen, sobald diese eingegeben wurden und der Kunde die Möglichkeit hatte, sie abzurufen.

13.5. Speicherung von Dokumenten

Die Bank speichert die Informationen im elektronischen Posteingang für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Nach dieser Frist kann die Bank diese Information aus dem elektronischen Posteingang löschen, ohne dem Kunden eine separate Benachrichtigung hierüber zu senden.

14. Geschäftsbedingungen

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen und die jeweiligen Sonderbedingungen des Produkts sind als Ergänzung dieser Sonderbedingungen zu verstehen.


Version 2.2., gültig ab 31.10.2018
Für Kunden, die vor dem 31.10.2018 registriert sind, gilt die Version ab dem 31.12.2018

INHALTSVERZEICHNIS

1. Allgemein
2. Erfassen und Bearbeiten von http-Protokolldaten
3. Erfassung, Bearbeitung und Nutzung personenbezogener Daten
4. Cookies
5. Nutzung von Ortsdaten
6. Sicherheit
7. Ihr Recht auf Zugang, Berichtigung, Löschung und Sperrung
8. Über uns

1. Allgemein

Ihr Vertrauen ist uns sehr wichtig. Die Ferratum Bank p.l.c. mit der Anschrift ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta, als die verantwortliche Stelle nimmt den Schutz Ihrer Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung. Diese Hinweise erlauben Ihnen den Überblick darüber, wie wir Ihre Daten schützen und wofür wir diese verwenden.

Aufgrund technischer Änderungen unserer Webseite müssen diese Informationen über unsere Datenschutzrichtlinie möglicherweise von Zeit zu Zeit geändert werden. Wir bitten Sie daher, unsere Datenschutzerklärung regelmäßig von www.ferratumbank.com/ herunterzuladen und zu lesen. Wenn Sie diesen Änderungen zustimmen, bedeutet dies, dass Sie unsere jeweils anwendbare Datenschutzregelung akzeptieren.

2. Erfassen und Bearbeiten von http-Protokolldaten

Wenn Sie unsere Webseite www.ferratumbank.com besuchen und immer, wenn Sie auf eine Datei zugreifen, erfasst unser Webserver Protokollinformation über diese Vorgänge (zum Beispiel Browsertyp, Datum und Zeit des Zugriffs). Dies sind keine personenbezogenen Daten. Wir sind daher nicht in der Lage, die erfassten Daten einer bestimmten Person zuzuordnen.

Wir analysieren sämtliche Informationen nur zu statistischen Zwecken. Sie werden nicht gegenüber Dritten offengelegt. Diese Daten werden auch nicht mit anderen Daten zusammengefügt. Die Daten werden nach statistischer Analyse ordnungsgemäß gelöscht.

3. Erfassung, Bearbeitung und Nutzung personenbezogener Daten

Wenn Sie die Dienste unserer Bank nutzen wollen, werden Sie aufgefordert, uns Ihre personenbezogenen Daten gemäß dem maltesischen Datenschutzgesetz „Data Protection Act (Cap 440 of the Laws of Malta)“ im Rahmen des Online-Bankings zu überlassen. Es ist Ihre freie Entscheidung, ob Sie dies nutzen möchten und uns Ihre Daten zur Verfügung stellen.

Wir erfassen, bearbeiten und verwenden Ihre personenbezogenen Daten, um die vertraglichen Leistungen zur Verfügung zu stellen, denen Sie und wir zugestimmt haben (zum Beispiel Eröffnung und Verwaltung Ihrer Spar- oder Festgeldkonten, Ausgabe von Kontoauszügen usw.), oder um Ihre Anfragen zu bearbeiten. Aus diesem Grund verarbeiten wir Ihre Daten entweder direkt oder über vertraglich verpflichtete unabhängige Anbieter. Wir speichern, bearbeiten und verwenden Ihre personenbezogenen Daten, um gesetzliche Verpflichtungen zu erfüllen (zum Beispiel gemäß dem maltesischen Geldwäschegesetz). Die Verarbeitung oder Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten, insbesondere deren Weitergabe an staatliche Behörden und staatliche Organe erfolgt nur, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind oder eine Rechtsvorschrift uns dazu verpflichtet. Des Weiteren werden diese Daten weitergeleitet, wenn Sie dem ausdrücklich im Voraus zugestimmt haben.

Wir verwenden Ihre Daten in gesetzlich zulässiger Weise, um Ihnen Werbung für Produkte und Serviceleistungen per E-Mail zukommen zu lassen. Die Bank wird Direktmarketing über elektronische Marketingkanäle (z. B. E-Mail, SMS und Telefon; siehe Begriffsklärung „Direktmarketing“) nur senden, wenn eine ausdrückliche vorherigen Zustimmung des Kunden hierüber vorliegt.

Direktmarketing, das per E-Mail oder über andere elektronische Kommunikationskanäle übermittelt wird, bedarf keiner Zustimmung des Kunden, wenn (i) die Bank die Kunden-E-Mail-Adresse oder sonstigen elektronischen Kontaktdaten des Kunden im Zusammenhang mit dem Verkauf eines ihrer Produkte oder Leistungen erhalten hat, (ii) die Bank diese elektronischen

Kontaktdaten für das Direktmarketing ähnlicher eigener Produkte oder Leistungen verwendet, (iii) der Kunde keine Einwände für derartigen Gebrauch hat (z. B. wenn er sie nicht ausdrücklich abgelehnt hat) und (iv) dem Kunden klar und deutlich und ohne Kosten zu verursachen die Möglichkeit gegeben wurde, einen solchen Gebrauch seiner Kontaktdaten abzulehnen, nachdem sie aufgenommen wurden und auch bei jeder Gelegenheit einer späteren Nutzung.

Soweit dies Ihre Zustimmung erfordert, verwenden wir Ihre Daten nur, wenn Sie diese zur Verfügung stellen und nicht widerrufen haben. Sie können jederzeit Informationsmaterial über die Inhalte Ihrer Zustimmung zur Handhabung persönlicher Daten anfordern, Ihre persönlichen Daten ändern und korrigieren oder Ihre Zustimmung widerrufen. Sie können die Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken jederzeit verweigern. Setzen Sie sich in diesem Fall bitte per E-Mail mit uns in Verbindung:

Ferratum Bank p.l.c., ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta, E-Mail-Adresse: frage@ferratumbank.de Sie stimmen der Bearbeitung durch und der Freigabe der erhaltenen Daten durch die Bank, deren Mitarbeiter und die Unternehmen der Ferratum-Gruppe (gemäß dem maltesischen Unternehmensgesetz „Companies Act, Cap. 386 of the Laws of

Malta“) sowie deren Geschäftspartner oder Beauftragte, einschließlich der von der Bank zur Förderung ihrer Produkte unter Vertrag genommenen Drittparteien (einschließlich der Ausstellung von Kredit-, Debit- und/oder Zahlungskarten, der Bearbeitung von Kontoauszügen und der Abwicklung von E-Mail-Nachrichten) zu. Persönliche Daten im Zusammenhang mit per SWIFT ausgeführten Transaktionen müssen u. U. den Behörden der Vereinigten Staaten oder ggf. anderen staatlichen Organen gegenüber offengelegt werden, um den in den Vereinigten Staaten oder anderen Ländern bestehenden gesetzlichen Anforderungen zur Prävention von Straftaten Folge zu leisten. Persönliche Daten müssen u. U. auch offengelegt werden, falls und wenn dies gemäß dem maltesischen Datenschutzgesetz „Data Protection Act (Cap 440 of the Laws of Malta)“ oder sonstiger geltender Rechtsvorschriftnorm erforderlich ist oder von einer zuständigen Behörde verlangt wird.

Unbeschadet der Allgemeingültigkeit der oben genannten Bestimmungen stimmen Sie der Informationsübertragung zwischen der Bank und Organen, welche Daten über den Kreditverlauf von Personen verarbeiten, und der Eintragung der Daten in Schuldbücher/Datenbanken der Kreditverläufe von Debitoren zu. Überdies stimmen Sie der Übertragung Ihrer Daten an Personen zum Zweck der Eintreibung überfälliger Beträge zu.

Hiermit gestatten Sie der Bank, Ihre Daten an die SCHUFA Holding AG (SCHUFA), Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden zu übermitteln und von der SCHUFA Informationen in Bezug auf Ihre Person einzuholen. Die SCHUFA speichert und nutzt die erhaltenen Daten. Die Nutzung der Daten umfasst die Berechnung eines Wahrscheinlichkeitswertes auf Grundlage der SCHUFA-Datenbank zur Bewertung des Kreditrisikos (Score) und zur Bewertung der Kreditwürdigkeit natürlicher Personen. Die SCHUFA stellt personenbezogene Daten nur dann zur Verfügung, wenn ein legitimes Interesse daran glaubhaft geltend gemacht werden kann, wobei die Übermittlung nach ausführlicher Abwägung der Interessen sämtlicher Betroffener erfolgt. Dementsprechend kann der Umfang der übertragenen Daten abhängig von Ihrem Vertragspartner variieren. Sie erhalten von der SCHUFA Informationen über die von der SCHUFA über Sie gespeicherten Daten. Mehr Informationen über das SCHUFA-Auskunfts- und das Score-Verfahren finden Sie auf www.meineschufa.de. Die Postanschrift der SCHUFA lautet: SCHUFA Holding AG, Privatkunden ServiceCenter, Postfach 10 34 41, 50474 Köln.

Sie erklären sich auch damit einverstanden, dass Ihre Daten von der Bank an Personen zum Zweck des Einzuges überfällige Beträge übermittelt werden können.

Sie verstehen, dass die Bank zur Erfüllung der Bankpflichten und zum Schutz der Bank und deren legitimer Interessen alle Telefongespräche aufzeichnet.

Während Sie sich in Ihrer mobilen App der Bank befinden, werden Sie u. U. aufgefordert, sich bei Ihrem persönlichen OnlineBanking-Konto bei Drittbanken anzumelden oder auf dieses zuzugreifen. Sie verstehen, dass Sie der Bank durch Zugriff auf/Anmelden bei Ihrem persönlichen Internet-Bankkonto über die Ferratum Mobile App auf sämtliche auf diesem Bankkonto/en befindlichen Daten geben und bevollmächtigen die Bank hiermit ausdrücklich, diese Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes zu verarbeiten.

4. Cookies

Um unsere Serviceleistungen zu optimieren, verwenden wir auf unserer Webseite Cookies, die von uns eingesetzt werden. Ein

Cookie ist eine kleine Datendatei, die vorübergehend auf der Festplatte des Computers gespeichert wird, über den Sie auf die Webseite zugegriffen haben. Auf diese Weise können wir den Computer erkennen, der bereits auf unsere Webseite zugegriffen hat. Die Cookie-Inhalte ermöglichen keine Nutzererkennung. Die in Cookies enthaltenen Informationen sind anonym und enthalten keine Adresse oder Telefonnummer. Sie können Cookies jederzeit aus Ihrem Browser löschen. Selbstverständlich können Sie unsere Webseite auch ohne Cookies besuchen. In diesem Fall werden einige Seiten u. U. jedoch nicht optimal für Sie angezeigt.

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5. Nutzung von Standortdaten

Bestimmte Dienste verwenden Daten über Ihren physischen Standort, die von Ihrem Mobilgerät gesendet werden, zum Beispiel GPS-Signale. Wenn Sie diese Dienste nutzen, erteilen Sie uns, unseren Partnern und Lizenznehmern sowie Google Ihre Zustimmung, auf Ihre Standortdaten zuzugreifen, sie zu überwachen, zu übertragen, zu erfassen, zu verwalten, offenzulegen, zu verarbeiten und zu verwenden, um uns und Google zu ermöglichen, die jeweilige Funktionalität gemäß Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinie der mobilen Ferratum-App und denjenigen von Google bereitzustellen. Sie werden um Ihre Zustimmung zur Verwendung der Standortdienste gebeten, wenn Sie die mobile Ferratum-App herunterladen, oder (bei iOS-Geräten) wenn Sie das Ferratum-Tool zur Suche von Geldautomaten erstmals nutzen. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen, indem Sie die Standortdienste auf Ihrem Mobilgerät deaktivieren.

Der Zugriff auf Google Maps/Google Earth-APIs über die mobile Ferratum-App unterliegt den zusätzlichen Nutzungsbedingungen von Google, die unter http://maps.google.com/help/terms_maps.html und http://www.google.com/enterprise/earthmaps/legal/universal_aup.html (in englischer Sprache) zur Verfügung stehen.

6. Sicherheit

Wir haben hohe Sicherheitsstandards festgesetzt, welche wir ständig aktualisieren, um möglichen Datenmissbrauch zu verhindern.

Die Ferratum-Bank möchte Ihnen ein sicheres Online-Banking- und Mobilbanking-Erlebnis bieten. Wir verwenden die branchenüblichen Sicherheitspraktiken, um die Sicherheit Ihrer persönlichen Finanzdaten zu schützen. Diese Kontrollen ermöglichen uns, Sie richtig zu identifizieren und authentifizieren, wenn Sie auf unsere webbasierten und mobilen Bankdienstleistungen zugreifen und tragen zum Schutz Ihrer Daten bei der Übertragung zwischen Ihrem Computer/Mobilgerät und der Ferratum-Bank bei. Zudem überwachen und beurteilen wir ständig die Sicherheit unserer Webseite und mobilen Apps.

Wir verwenden eine vielschichtige Sicherheitsstruktur (Defense-in-Depth), um sämtliche personenbezogenen Daten, einschließlich Sicherheitskontrollen auf Netzwerkebene (Firewalls, Angriffserkennungsdienste und Netzwerkisolierung), Betriebssystemebene (Betriebssysteme werden nachgebessert und auf dem neuesten Stand gehalten, Systeme werden gehärtet, um Schwachstellen zu verringern) und Datenbankebene (Datenzugriff ist eingeschränkt und das Prinzip der geringsten Rechte wird angewendet) zu schützen.

Die Kommunikation zwischen Ihrem Computer/Telefon und den Internet/Mobilfunk-Bankdiensten wird über eine sichere Extended Validation (EV) SSL/TLS-Verbindung (unter Verwendung von 256-Bit-AES und 2048-Bit-RSA) verschlüsselt.

Außerdem werden all unsere Server durch unser internationales Sicherheitsteam überwacht und regelmäßig durch seriöse Sicherheitsanbieter geprüft,um sicherzustellen, dass alle erkannten Risiken unverzüglich gemindert werden.

7. Ihr Recht auf Zugang, Berichtigung, Löschung und Sperrung

Sie haben jederzeit Anspruch auf kostenlose Auskunft über Ihre gespeicherten persönlichen Daten, deren Herkunft und Zielort und den Zweck der Datenverarbeitung, sowie das Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten.

Wenn Sie weitere Fragen zu Ihren persönlichen Daten haben, können Sie sich jederzeit per E-Mail mit uns in Verbindung setzen:

Ferratum Bank p.l.c., E-Mail: frage@ferratumbank.de

8. Über uns

Dies ist die Datenschutzerklärung der Ferratum Bank p.l.c., ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta. Sollten Sie Fragen zu dieser Datenschutzerklärung haben, zögern Sie bitte nicht, sich direkt per E-Mail oder auf dem Postweg mit uns in Verbindung zu setzen.


Version 2.2., gültig ab 31.10.2018
Für Kunden, die vor dem 31.10.2018 registriert sind, gilt die Version ab dem 31.12.2018

Für die Ausführung von Überweisungsaufträgen von Kunden gelten die folgenden Bedingungen.

1. Allgemein
1.1 Wesentliche Merkmale der Überweisung einschließlich des Dauerauftrags

Der Kunde kann die Bank beauftragen, durch eine Überweisung Geldbeträge bargeldlos zugunsten eines Zahlungsempfängers an den Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers zu übermitteln.

Der Kunde kann die Bank auch beauftragen, jeweils zu einem bestimmten wiederkehrenden Termin einen gleichbleibenden Geldbetrag an das gleiche Konto des Zahlungsempfängers zu überweisen (Dauerauftrag).

Der Kunde kann über die mobile Ferratum-App oder telefonisch mit dem Kundenservice spezifische Anweisungen zur Verfügung stellen oder Informationen über sein Profil und/oder sein Konto erhalten.

1.2 Kundenerkennung

Für das Verfahren hat der Kunde folgende Kundenkennungen des Zahlungsempfängers zu verwenden:

Zielgebiet

Währung

Kundenkennung des Zahlungsempfängers

Inland

Euro

IBAN

Grenzüberschreitend innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums

Euro

IBAN

Inland oder innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums

Andere Währung als Euro

IBAN und BIC

oder

Kontonummer und BIC

Außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums

Euro oder andere Währung

IBAN und BIC

oder

Kontonummer und BIC

1.3 Erteilung des Überweisungsauftrags und Autorisierung

(1) Der Kunde erteilt der Bank einen Überweisungsauftrag mittels eines von der Bank zugelassenen Formulars oder in der mit der Bank vereinbarten Art und Weise (zum Beispiel per Online-Banking) mit den erforderlichen Angaben gemäß Nummer 2.1 beziehungsweise Nummer 3.1.

Der Kunde hat auf Leserlichkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben zu achten. Unleserliche, unvollständige oder Fehlerhafte Angaben können zu Verzögerungen und zu Fehlleitungen von Überweisungen führen; daraus können Schäden für den Kunden entstehen. Bei unleserlichen, unvollständigen oder fehlerhaften Angaben kann die Bank die Ausführung ablehnen (siehe auch Nummer 1.7). Hält der Kunde bei der Ausführung der Überweisung besondere Eile für nötig, hat er dies der Bank gesondert mitzuteilen. Bei formularmäßig erteilten Überweisungen muss dies außerhalb des Formulars erfolgen, falls das Formular selbst keine entsprechende Angabe vorsieht.

(2) Der Kunde autorisiert den Überweisungsauftrag durch Unterschrift oder in der anderweitig mit der Bank vereinbarten Art und Weise (zum Beispiel per Online Banking-PIN/TAN).

(3) Auf Verlangen des Kunden teilt die Bank vor Ausführung eines einzelnen Überweisungsauftrags die maximale Ausführungsfrist für diesen Zahlungsvorgang sowie die in Rechnung zu stellenden Entgelte und gegebenenfalls deren Aufschlüsselung mit.

1.4 Zugang des Überweisungsauftrags bei der Bank

(1)Der Überweisungsauftrag wird wirksam, wenn er der Bank zugeht. Der Zugang erfolgt durch den Eingang des Auftrags in den dafür vorgesehenen Empfangsvorrichtungen der Bank (zum Beispiel mit Abgabe in den Geschäftsräumen oder Eingang auf dem Online-Banking-Server).

(2)Fällt der Zeitpunkt des Eingangs des Überweisungsauftrags nach Absatz 1 Satz 2 nicht auf einen Geschäftstag der Bank gemäß „Preis- und Leistungsverzeichnis“, so gilt der Überweisungsauftrag erst am darauffolgenden Geschäftstag als zugegangen.

(3)Geht der Überweisungsauftrag nach dem an der Empfangsvorrichtung der Bank oder im „Preis- und Leistungsverzeichnis“ angegebenen Annahmezeitpunkt ein, so gilt der Überweisungsauftrag im Hinblick auf die Ausführungsfrist (siehe Nummer 2.2.2) erst als am darauffolgenden Geschäftstag zugegangen.

1.5 Widerruf des Überweisungsauftrags

(1) Nach dem Zugang des Überweisungsauftrags bei der Bank (siehe Nummer 1.4 Absatz 1 und 2) kann der Kunde diesen nicht mehr widerrufen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist ein Wiederruf durch Erklärung gegenüber der Bank möglich.

(2) Haben Bank und Kunde einen bestimmten Termin für die Ausführung der Überweisung vereinbart (siehe Nummer 2.2.2 Absatz 2), kann der Kunde die Überweisung beziehungsweise den Dauerauftrag (siehe Nummer 1.1) bis zum Ende des vor dem vereinbarten Tag liegenden

Geschäftstages der Bank widerrufen. Die Geschäftstage der Bank ergeben sich aus dem „Preis- und Leistungsverzeichnis“. Nach dem rechtzeitigen Zugang des Widerrufes eines Dauerauftrags bei der Bank werden keine weiteren Überweisungen mehr aufgrund des bisherigen Dauerauftrags ausgeführt.

(3) Nach den Absätzen 1 und 2 genannten Zeitpunkten kann der Überweisungsauftrag nur widerrufen werden, wenn Kunde und Bank dies vereinbart haben. Die Vereinbarung wird wirksam, wenn es der Bank gelingt, die Ausführung zu verhindern oder den Überweisungsbetrag zurück zu erlangen. Für die Bearbeitung eines solchen Widerrufs des Kunden berechnet die Bank das im „Preis- und Leistungsverzeichnis“ ausgewiesene Entgelt.

1.6 Ausführung des Überweisungsauftrags

(1) Die Bank führt den Überweisungsauftrag des Kunden aus, wenn die zur Ausführung erforderlichen Angaben (siehe Nummer 2.1 und 3.1) in der vereinbarten Art und Weise (siehe Nummer 1.3 Absatz 1) vorliegen, dieser vom Kunden autorisiert ist (siehe Nummer 1.3 Absatz 2) und ein zur Ausführung der Überweisung ausreichendes Guthaben in der Auftragswährung vorhanden oder ein ausreichender Kredit eingeräumt ist (Ausführungsbedingungen).

(2) Die Bank und die weiteren an der Ausführung der Überweisung beteiligten Zahlungsdienstleister sind berechtigt, die Überweisung ausschließlich anhand der vom Kunden angegebenen Kundenkennung des Zahlungsempfängers (siehe Nummer 1.2) auszuführen.

(3) Die Bank unterrichtet den Kunden mindestens einmal monatlich über die Ausführung von Überweisungen auf dem für

Kontoinformationen vereinbarten Weg. Mit Kunden, die keine Verbraucher sind, kann die Art und Weise sowie die zeitliche Folge der Unterrichtung gesondert vereinbart werden.

1.7 Ablehnung der Ausführung

(1) Sind die Ausführungsbedingungen (siehe Nummer 1.6 Absatz 1) nicht erfüllt, kann die Bank die Ausführung des Überweisungsauftrag ablehnen. Die Bank kann sich weigern, eine Zahlungsanweisung für ausgehende Zahlungen und/oder eine Zahlungsanweisung für eingehende Zahlungen auszuführen, oder die Ausführung verschieben, wenn in bestimmten Fällen, einschließlich, jedoch ohne Einschränkung:

• nicht genug Geld auf dem Kundenkonto ist, um die Geldauszahlung oder den Geldtransfer vorzunehmen,

• die Bank verpflichtet ist, den gesetzlichen/regulatorischen Anforderungen nachzukommen

• die Zahlungsanweisung unklar ist oder wenn der Kunde der Bank unzureichende Details gegeben hat, um die Zahlungsanweisung durchzuführen,

• die Bank glaubt, dass die Zahlungsanweisung vom Kunden oder anderer Personen unter Angabe der Sicherheitsmerkmale des Kunden erteilt wurde, um sich illegal oder in betrügerischer Absicht Geld oder irgendwelche andere Dienstleistungen zu erschleichen,

• wenn die Vornahme der Zahlung bedeuten würde, dass ein Tageslimit oder eine sonstige Einschränkung für Einzahlungen auf das bzw. Auszahlungen aus dem Kundenkonto überzieht, oder

• wenn die Bank der Ansicht ist oder den Verdacht hat, dass Fälle von Betrug, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung oder sonstige Situationen vorliegen, bei denen es Bedenken bezüglich der Compliance gibt.

Um den Hintergrund des Zahlungseingangs beurteilen zu können, bevor die Bank über eine Ablehnung, Sperrung oder Gutschrift der Zahlung entscheidet, behält sich die Bank das Recht vor, zusätzliche Informationen und Unterlagen sowie korrigierte oder ergänzende Zahlungsinstruktionen vom Kunden und von dem auftraggebenden Finanzinstitut zu verlangen. Die Ferratum Bank haftet nicht dem Kunden für daraus resultierende Verzögerungen bei der Gutschrift oder Ablehnung .

Im Falle einer Ablehnung ist die Ferratum Bank berechtigt, alle an der Transaktion der beteiligten Parteien darüber zu informieren, warum die Zahlung nicht gutgeschrieben wurde.

Bevor die Bank einen Überweisungsauftrag ausführt, kann sie ggf. eine zusätzliche Bestätigung des Kunden einholen oder zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um zu prüfen, ob der Kunde ihn autorisiert hat. Dazu kann die Bank z. B. weitere Informationen für einen Identitätsnachweis anfordern.

(2) Ist eine vom Kunden angegebene Kundenkennung für die Bank erkennbar keinem Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers zuzuordnen, wird die Bank dem Kunden hierüber unverzüglich eine Information zur Verfügung stellen und ihm gegebenenfalls den Überweisungsbetrag wieder herausgeben.

Sofern gesetzlich nicht anders festgelegt, informiert die Bank den Kunden so früh wie möglich über eine etwaige Ablehnung oder verspätete Ausführung eines Überweisungsauftrags. Die Bank informiert den Kunden über die Gründe der Ablehnung oder verspäteten Ausführung und sowie über mögliche Maßnahmen, die der Kunde ergreifen kann, um etwaige Fehler zu korrigieren, die zu der Ablehnung oder verspäteten Ausführung geführt haben. Dazu setzt sich die Bank über das Nachrichtencenter im Online-Konto des Kunden direkt mit dem Kunden in Verbindung.

Die Bank akzeptiert Aufträge von Kundenanwälten und Bevollmächtigten, die rechtlich dazu befugt sind, im Namen einer anderen Person zu handeln. In solchen Fällen sind der Bank die entsprechenden Nachweise über die Bevollmächtigung vorzulegen, um eine ordnungsgemäße Identifikation und Autorisierung sichergestellt werden kann.

Die Bank akzeptiert keine Überweisungsaufträge per Post oder E-Mail.

2. Daueraufträge

Daueraufträge gelten für Überweisungen innerhalb der Ferratum-Konten des Kunden. Der Kunde muss eine Zahlung zwischen seinen eigenen Konten erstellen und vor dem Abzeichnen die Wiederholung (Datum, an dem der Betrag automatisch vom Kundenkonto abgebucht wird, die Häufigkeit und das Enddatum der Wiederholung) vorgeben.

Die Zahlung wird zu den vom Kunden festgelegten Bedingungen ausgeführt.

3. Geldtransfer zwischen bei der Bank geführten Konten

Zahlungsanweisungen werden in Echtzeit ausgeführt und Zinsen in der Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto werden ab demselben Tag gutgeschrieben oder abgezogen.

Der Kunde kann den entsprechenden Zinssatz täglich von der Bankenwebseite ablesen. (Siehe auch Ziffer 10.2 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen)

Zukünftige Zahlungsanweisungen werden an dem vom Kunden festgelegten Tag ausgeführt. Zinsen in der Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto werden ab demselben Tag gutgeschrieben oder abgezogen.

Zusätzlich zum Zinssatz ist der an diesem Tag geltende Wechselkurs anwendbar.

4. Überweisungen an Dritte
4.1 Zahlung in jeder Währung des EWR an ein Drittkonto bei der Bank oder an ein bei einer Bank innerhalb des EWR unterhaltenes Konto

4.1.1 Bei der Bank unterhaltenes Zielkonto:

Sofern nicht anderweitig vereinbart:

a) werden Zahlungsanweisungen in Echtzeit ausgeführt und die Zinsen in Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto ab demselben Tag gutgeschrieben oder abgezogen.

b) werden auf ein zukünftiges Datum datierte Zahlungsanweisungen an dem vom Kunden festgelegten Tag ausgeführt und Zinsen in der Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto ab demselben Tag gutgeschrieben oder abgezogen.

Zusätzlich zum Zinssatz ist der an diesem Tag geltende Wechselkurs anwendbar.

4.1.2 Bei einer anderen EWR-Bank geführtes Zielkonto:

Sofern nicht anderweitig vereinbart, gilt:

a) Zahlungsanweisungen, die vor Annahmeschluss eingehen, werden in Echtzeit vom Kundenkonto abgebucht und Zinsen in Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto ab demselben Tag gutgeschrieben oder abgezogen. Zahlungsanweisungen werden am selben Tag übermittelt. Zusätzlich zum Zinssatz ist der an diesem Tag geltende Wechselkurs anwendbar.

b) Zahlungsanweisungen, die nach Annahmeschluss oder an einem Tag, der kein Geschäftstag ist, eingehen, werden in Echtzeit vom Kundenkonto abgebucht und Zinsen in der Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto ab demselben Tag gutgeschrieben oder abgezogen. Die Zahlungsanweisungen werden am nächsten Geschäftstag an die Empfängerbank übermittelt.

c) Auf ein in der Zukunft liegendes Datum datierte Zahlungsanweisungen werden von Ihrem Konto am von Ihnen festgelegten Tag abgebucht und Zinsen in der Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto werden ab demselben Tag abgezogen. Ist dieser Tag kein Geschäftstag, werden zwar die besagten Zahlungen von Ihrem Kundenkonto abgebucht und die Zinsen in der Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto ab dem vom Kunden angegebenen Termin abgezogen, die Zahlungsanweisungen jedoch am nächsten Geschäftstag an die Empfängerbank übermittelt Zusätzlich zum Zinssatz ist der an diesem Tag geltende Wechselkurs anwendbar. Die gültigen Wechselkurse werden am selben Tag kalkuliert, indem auf den von Thomson Reuters errechneten Tagesdurchschnitt der Referenzkurse eine 1%-Marge aufgeschlagen wird. Den

Tagesdurchschnitt entnimmt die Bank der website von Thomson Reuters. Die gültigen Wechselkurse werden dem Kunden über die website www.ferratumbank.com zugänglich gemacht oder über die Ferratum Mobile App. Dies geschieht lediglich zu Informationszwecken, da sich diese Kurse den ganzen Tag über ständig verändern. Kunden sollten sich also bewusst sein, dass sich Wechselkurse gegebenenfalls innerhalb weniger Minuten drastisch ändern können.

Der Kunde kann die Bank um Angabe des Zeitraums bis zum Eintreffen der Zahlung ersuchen (Siehe Abschnitt 1.3, Abs. 1)

Die Bank kann den genauen Zeitpunkt, an dem die Zahlung bei der Empfängerbank eingeht, nicht garantieren. Dies ist von den Bankgepflogenheiten des jeweiligen Landes sowie von den internen Anläufen der Empfängerbank abhängig.

Die Bank kann nicht garantieren, dass ausgehende Zahlungen zum Wert desselben Tages durchgeführt werden. Obwohl die Bank bestrebt ist, Zahlungen zum Wert desselben Tages vorzunehmen, kann dies je nach Währung variieren.

In jedem Fall endet die Verantwortung der Bank für Zahlungstransaktionen, wenn die Zahlungsanweisung an die Empfängerbank übermittelt wurde.

4.1.3 Bedingungen, die für bei der Bank geführte Zielkonten und für bei anderen EWR-Banken geführte Zielkonten gelten Es unterliegt der Verantwortung des Kunden, festzustellen, ob die Zahlungstransaktion Gebühren durch Fremdbanken unterliegt, und diese ggf. zu begleichen.

Falls die Zahlungsanweisungen nicht durchgeführt werden und an die Bank zurückgehen, werden die zurückgegebenen Summen abzüglich etwaiger Bankgebühren dem Konto gutgeschrieben, von welchem diese abgebucht wurden.

4.2 Zahlungen in beliebiger Währung des EWR an ein bei einer Bank außerhalb des EWR geführtes Konto

4.2.1 Zahlungsanweisungen, die vor Annahmeschluss eingehen, werden vom Kundenkonto in Echtzeit abgebucht und Zinsen in der Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto werden ab demselben Tag abgezogen. Die Zahlungsanweisungen werden an demselben Geschäftstag an die Empfängerbank übermittelt.

4.2.2 Zahlungsanweisungen, die nach Annahmeschluss oder an einem Tag eingehen, der kein Geschäftstag ist, werden von Ihrem Konto in Echtzeit abgebucht und Zinsen in der Höhe des effektiven Satzes für das jeweilige Konto werden ab demselben Tag abgezogen. Die Zahlungsanweisungen werden am nächsten Geschäftstag an die Empfängerbank übermittelt.

Zusätzlich zum Zinssatz ist der an diesem Tag geltende Wechselkurs anwendbar.

Die Verantwortung der Bank für Zahlungstransaktionen endet, wenn die Zahlungsanweisung an die Empfängerbank übermittelt wurde.

Falls die Zahlung in Euro (EUR) erfolgt, geht die Zahlung bei der anderen Bank spätestens einen (1) Geschäftstag nach Eingang der Zahlungsanweisung bei der Bank ein. Bei Zahlungen in anderen Währungen des EWR geht die Zahlung bei der anderen Bank spätestens vier (4) Geschäftstage nach Eingang der Zahlungserweisung bei der Bank ein.

Sie können die Bank um Angabe des Zeitraums bis zum Eingang der Zahlung ersuchen. Die Bank kann jedoch den genauen Zeitpunkt, an dem die Zahlung bei der Empfängerbank eingeht, nicht garantieren. Dies ist von den Bankgepflogenheiten des jeweiligen Landes sowie von den internen Anläufen der Empfängerbank abhängig.

Überdies unterliegt es der Verantwortung des Kunden festzustellen, ob die Zahlungstransaktion irgendwelchen Gebühren der Empfängerbank unterliegt und diese ggf. zu entrichten.

Falls die Zahlungsanweisungen nicht ausgeführt und an uns zurückgesendet werden, schreibt die Bank die zurückgegebenen Summen ggf. abzüglich der Bankgebühren dem Konto gut, von dem diese abgebucht wurden.

4.3 SEPA-Zahlungen

Die Bank nimmt indirekt durch ihren EUR-Korrespondenten, die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, Deutschland, am SEPAZahlungsverfahren teil.

Ein SEPA-Zahlungsverfahren umfasst ein Regelwerk, Praktiken und Standards zum Erreichen der Interoperabilität für die Bereitstellung und Durchführung von SEPA-Zahlungen, die für den Zahlungsverkehr zwischen den Banken vereinbart wurden.

Die Bank führt die SEPA-Geldüberweisungen nur durch Senden/Empfangen von XML-Dateien für ausgehende/eingehende Transaktionen, abgelehnte Transaktionen und Rückgabetransaktionen auf Grundlage der Bestimmungen der Richtlinie über Zahlungsdienstleistungen (2007/64/EG) und des ISO-20022-Standards über ihre Informatiksysteme aus.


Version 2.2., gültig ab 31.10.2018
Für Kunden, die vor dem 31.10.2018 registriert sind, gilt die Version ab dem 31.12.2018

1. Das Ferratum-Girokonto und das Ferratum-Sparkonto

1.1 Das Ferratum-Girokonto

Das Girokonto ist das Konto, das der Kunde ausschließlich online täglich verwalten kann. Das Guthaben ist auf Abruf verfügbar und unterliegt einem variablen Zinssatz. Das Guthaben ist täglich und fristlos verfügbar.

Das Ferratum-Girokonto ist ein Online-Konto, auf das Sie Geld von anderen Bankkonten einzahlen können und Beträge auf Ihre Konten bei der Ferratum Bank oder auf Konten bei anderen Banken überweisen können.

Sie können für jede verfügbare Währung ein Ferratum Girokonto eröffnen. In der Kombination Ferratum Girokonto mit Ferratum Sparkonten können Sie bis zu maximal fünfundzwanzig Konten (25) gleichzeitig führen. Zusätzlich können Sie bis zu fünfzehn sparSmart (15) einrichten.

Die Bank behält sich das Recht vor, sowohl den Höchstbetrag für das Guthaben auf Ihrem Ferratum-Girokonto wie auch das tägliche Auftragslimit für Überweisungen für Ihre Konten zu begrenzen. Sollte dies zutreffen, werden Sie von der Bank entsprechend benachrichtigt.

Das Ferratum-Girokonto kann auf EUR, SEK, GBP, PLN, DKK, NOK, CHF und weitere Währungen lauten, welche die Bank in regelmäßigen Abständen in der aktualisierten Preisliste veröffentlicht, und nach erfolgreichem Abschluss des Kunden-AnmeldeVorgangs werden in Ihrem Namen automatisch drei Konten eröffnet, jedes davon in einer anderen Währung.

Das Ferratum-Girokonto erbringt keine Zinserträge.

Kunden, die ein Girokonto besitzen, können den/die Booster gemäß den auf der Webseite oder den via Ferratum-Mobile-App verfügbaren Anweisungen und den weiteren Bestimmungen gemäß Klauseln 4.8 und 4.9 unten aktivieren. Bei Aktivierung der/des Booster/s fallen die im Preis- und Leistungsverzeichnis festgelegten Gebühren an.

Sobald der/die Booster aktiviert ist/sind, werden die gemäß den vom Kunden vorgenommenen Einstellungen für die durchzuführenden Transaktionen nur unter der Bedingung abgeschlossen, dass auf dem Girokonto des Kunden ausreichende Mittel, einschließlich Überziehungsrahmen, verfügbar sind. Wenn der/die Booster im laufenden Monat aktiviert wird/werden, wird dem Kunden die geltende Gebühr zum Beginn des nächsten Monats berechnet. Sobald der/die Booster aktiviert ist/sind, ist der Kunde in jedem Fall verpflichtet, die jeweiligen Gebühren für den gesamten Monat, in dem der/die Booster aktiviert war/waren, zu entrichten.

1.2 Das Ferratum-Sparkonto

Das Ferratum-Sparkonto ist ein Online-Konto, das die Bank in Ihrem Namen eröffnen kann, nachdem das Ferratum-Girokonto erfolgreich eröffnet wurde. Das Sparkonto kann nicht für die Zwecke des allgemeinen Zahlungsverkehrs genutzt werden.

Ein Ferratum-Sparkonto versetzt Sie in die Lage, Geldbeträge auf Ihre eigenen Konten bei der Ferratum Bank oder auf andere Bankkonten zu überweisen. Darüber hinaus können von anderen Konten oder Banken Einzahlungen auf dieses Konto getätigt werden.

Die Kombination aus Ferratum Girokonten und Ferratum Sparkonten darf die maximale Anzahl von fünfundzwanzig Konten (25) nicht überschreiten.

Die Bank behält sich das Recht vor, sowohl den Höchstbetrag für das Guthaben auf Ihrem Ferratum-Girokonto wie auch das tägliche Auftragslimit für Überweisungen für Ihre Konten zu begrenzen. Sollte dies zutreffen, werden Sie von der Bank entsprechend benachrichtigt.

Das Ferratum-Sparkonto kann auf EUR, SEK, GBP, PLN, DKK, NOK, CHF und weitere Währungen lauten, welche die Bank in regelmäßigen Abständen in der aktualisierten Preisliste veröffentlicht.

Das Ferratum-Sparkonto wird zu einem jeweils von der Bank festgesetzten Zinssatz verzinst. Die jeweils aktuellen Zinssätze entnehmen Sie der Webseite der Bank oder Ihrem Online-Konto. Auf Anfrage informiert Sie auch der Kundenservice der Bank über die jeweils geltenden Zinssätze.

Das Guthaben eines Ferratum-Sparkontos ist nur nach einer Genehmigung der Bank unverzüglich abrufbar.

Sobald das Bankkonto eröffnet ist, richtet die Bank gemäß den „Sonderbedingungen für das Online-Banking“ einen webbasierten Posteingang für den Kontoinhaber ein. Auf diesem Weg erhält der Kunde Dokumente (bspw. Kontoauszüge) zur Ansicht, zum Download und zum Ausdrucken.

Das „sparSmart“ ist das Konto, auf dem der Kunde sein angespartes Geld verwalten kann. Das sparSmart ermöglicht es dem Kunden, Geld auf seine eigenen Konten bei der Ferratum Bank zu überweisen. Der Kunde kann ausschließlich von seinen Konten bei der Ferratum Bank Geld auf sein sparSmart überweisen. Der Kunde kann zu jeder Zeit bis zu fünfzehn (15) sparSmarts anlegen. Diese kann er über die App der Ferratum Bank anlegen, verwalten und löschen. Die sparSmarts werden automatisch geschlossen, wenn der Kunde diese löscht.

Booster können nur mit 1 (einem) sparSmart oder (1) einem Sparkonto zur selben Zeit verknüpft werden.

Gemäß den Bestimmungen in Klauseln 3.6, 3.7 und 4.8 oben hat der Kunde (i) mit der Funktion Aufrundung die Möglichkeit, alle vom Kunden mit der Karte ausgegebenen Beträge gemäß den vom Kunden festgelegten Einstellungen aufzurunden und dem verknüpften sparSmart oder Sparkonto gutzuschreiben und (ii) mit dem Kauf-Booster die Möglichkeit, alle vom Kunden mit der Karte oder dem Girokonto ausgegebenen Beträge dem sparSmart oder Sparkonto gutzuschreiben; dies erfolgt entweder (a) in Höhe eines festen Betrags pro Rahmen oder (b) als Prozentsatz des ausgegebenen Betrags, abhängig von den durch den Kunden vorgenommenen Einstellungen.

1.3 Preise

Die Eröffnung und Führung des Girokontos, Sparkontos und Festgeldkontos ist kostenfrei. Der Kontoinhaber muss lediglich für seine eigenen Kosten und jeweils anfallende Kosten Dritter (z. B. Zustellgebühren) selbst aufkommen.

Die für die einzelnen Konten, die Ferratum-Bankkarte und alle sonstigen Bankprodukte und -leistungen geltenden Gebühren und Entgelte entnehmen Sie dem regelmäßig von der Bank veröffentlichten Preis- und Leistungsverzeichnis, das über die Webseite der Bank oder über die mobile Ferratum-App abrufbar ist. Das Preis- und Leistungsverzeichnis erhalten Sie auf Anfrage auch vom

Kundenservice der Bank

1.4 Hinweis zu den vom Kunden zu bezahlenden Steuern oder Kosten

Die Bank behält keine Steuern im Auftrag des Kontoinhabers ein. Der Kontoinhaber ist dazu verpflichtet, die Steuern an die zuständige Steuerbehörde zu entrichten.

Bei Fragen zum Thema Steuern hat sich der Kontoinhaber mit der zuständigen Steuerbehörde in Verbindung zu setzen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Kontoinhaber im Ausland steuerpflichtig ist.

1.5 Reservierung von Diensten

Konten werden gemäß § 13 des Bürgerlichen Gesetzbuchs nur für Verbraucher geführt, d. h. nur für natürliche Personen

(nachfolgend „Kontoinhaber“), die das Konto zu einem Zweck eröffnen, der weder einer gewerblichen noch einer selbständigen beruflichen Tätigkeit dient.

Der Kontoinhaber ist der genannte Inhaber des Kontos, jedoch keine Person mit einer Vollmacht für das Konto. Die Konten stehen nicht für Treuhandgesellschaften, Unternehmen und andere juristische Personen oder Wohltätigkeitsorganisationen zur Verfügung.

Der Antragsteller wird zum Kontoinhaber, sobald die Bank das erste Konto des Antragstellers freischaltet (sieh „Sicherheit und Zugang“ des Anhangs B „Sonderbedingungen für das Online-Banking“).

Der Kontoinhaber muss volljährig sein und seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Kontoinhaber kann nicht sein, wer seinen rechtmäßigen ständigen Wohnsitz in den USA hat, die US-amerikanische Staatsbürgschaft

(einschließlich doppelter Staatsangehörigkeit) besitzt oder der Inhaber einer sog. Greencard („United States Permanent Resident Card“) für die USA ist.

Die Konten müssen im eigenen Namen geführt werden. Die Bank eröffnet keine Konten im Namen Dritter. Der Kontoinhaber darf keine Vollmacht für das Festgeldkonto ausstellen.

Wenn Sie mit einer Person verwandt/oder eng verbunden sind, die eine exponierte Position innehat, oder selbst eine politisch exponierte Person bekleiden, sind müssen Sie dies vor Aktivierung des Kontos auf dem Online-Antrag angeben.

Die Bank eröffnet Konten nur auf den Namen ihrer Kunden, die in eigenem Auftrag handeln. Sie sind daher damit einverstanden, dass die Konten nur für Transaktionen verwendet werden dürfen, die Sie im eigenen Auftrag führen, und Sie verpflichten sich gleichzeitig dazu, die Konten nicht zugunsten einer anderen Person zu nutzen. Dritten den Zugang oder die Nutzung der Konten zu gewähren, ist untersagt und zieht die Kündigung der Geschäftsbeziehung mit der Bank nach sich.

Gewerbliche Antragsteller werden nur als Kunden der Bank akzeptiert, falls Sie Staatsangehörige(r) von Deutschland und im Besitz eines gültigen Ausweisdokuments sind, das innerhalb der Europäischen Union ausgestellt wurde und innerhalb der Europäischen Union offiziell anerkannt wird.

1.6 Zinsen, Zahlung und Erfüllung des Vertrags

Der Zinssatz für das Ferratum-Sparkonto ist variabel. Die Bank berechnet den für jeden Tag gültigen Zinssatz entsprechend des Kontostands Ihres Ferratum-Sparkontos am Ende eines jeden Tages. Die Zinsgutschrift erfolgt am letzten Geschäftstag des Jahres auf Ihrem Ferratum-Sparkonto.

Sie erhalten für das Ferratum Spar- und Festgeldkonto den Bruttozins (ohne Steuerabzug). Der gültige Zinssatz ist täglich auf der Webseite der Bank einsehbar.

Falls sich Ihr steuerlich relevanter Wohnsitz ändert, teilen Sie dies unverzüglich telefonisch dem Kundenservice der Bank oder per Mitteilung an die Bank über das Nachrichtencenter in Ihrem Online-Konto mit.

1.7 Vertragliche Kündigungsregeln

Die Giro- und Sparkontoverträge werden für eine unbestimmte Laufzeit ohne Mindestlaufzeit abgeschlossen.

Der Kontoinhaber kann sein Giro- und sein Sparkonto jederzeit mit einer Frist von dreißig (30) Tagen durch Mitteilung an den Kundenservice der Bank oder über das Nachrichtencenter des Online-Kontos kündigen (Abschnitt 11 der allgemeinen Geschäftsbedingungen).

Dies gilt nicht, wenn der Kontoinhaber gleichzeitig ein Festgeldkonto bei der Bank unterhält, dem das Sparkonto als Verrechnungskonto dient.

Zum Kündigungstermin transferiert die Bank das Guthaben und die Zinsen (nach Abzug etwaiger geschuldeter Gebühren oder Kosten) vom Girokonto und dem Sparkonto auf ein vom Kunden anzugebendes Konto.

Die Bank kann das Giro- und das Sparkonto jederzeit unter Einhaltung einer angemessenen Kündigungsfrist kündigen. Die Bank verpflichtet sich, bei der Festlegung der Kündigungsfrist die legitimen Interessen des Kunden zu berücksichtigen (Abschnitt 12 der allgemeinen Geschäftsbedingungen).

Dieses Kündigungsrecht der Bank findet keine Anwendung, wenn gleichzeitig ein Festgeldkonto bei der Bank existiert, dem das Sparkonto als Verrechnungskonto dient.

Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung bleibt hiervon unberührt.

Bei Inkrafttreten der Kündigung überweist die Bank das Guthaben sowie zuvor angefallene Zinsen des Sparkontos auf das angegebene inländische Konto und schließt das Sparkonto.

1.8 Mindestvertragslaufzeit

Es wird keine Mindestlaufzeit für das Sparkonto vereinbart. Wenn das Sparkonto als Verrechnungskonto für ein Festgeldkonto bei der Bank dient, ist seine Laufzeit an die Laufzeit des Festgeldkontos gebunden.

1.9 Sonstige Rechte und Pflichten der Banken und des Kunden

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen finden auch auf sämtliche Geschäftsvorgänge Anwendung. Des Weiteren gelten die produktspezifischen Sonderbedingungen für jedes Produkt, das Abweichungen von oder Zusätze zu diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank enthält. Die oben angegebenen Bedingungen sind in englischer und deutscher Sprache verfügbar. Der Kunde kann im Verlauf der Vertragslaufzeit jederzeit verlangen, dass die Vertragsbestimmungen, einschließlich der Geschäftsbedingungen der Bank in Form von Dokumenten zur Verfügung gestellt werden.

2. Kontoeröffnung

2.1 Um ein Konto zu eröffnen, müssen Sie den Online-Antrag ausfüllen sowie diese Geschäftsbedingungen lesen und akzeptieren.

2.2 Der Kontoeröffnungsvorgang wird nur dann abgeschlossen, wenn alle Kontoeröffnungsprüfungen erfolgreich durchgeführt

wurden. In manchen Fällen, zum Beispiel bei Zweifel an der Identität des Antragstellers, kann die Bank Ihren Kontoeröffnungsantrag ablehnen. Unter diesen Umständen werden Sie nicht wie bei Kontoeröffnung behandelt.

2.3 Sobald der Kontoeröffnungsvorgang erfolgreich abgeschlossen wurde, wird das Konto aktiviert.

2.4 Die Bank behält sich das Recht vor, Ihre Daten an die zuständigen Behörden weiterzuleiten, um die Meldepflicht der Bank zu erfüllen (zum Beispiel, um Steuerinformationen von EU-Bürgern zu melden).

2.5 Sie müssen die Bank unverzüglich durch eine Nachricht über Ihr Online-Konto oder telefonisch durch Anruf beim FerratumKundenservice informieren, falls bei Ihren persönlichen Daten, die Sie in Ihrem Kontoeröffnungsformular angegeben haben, Änderungen aufgetreten sind.

3. Zahlungen auf das Kundenkonto

Bei erfolgreichem Abschluss des Kontoeröffnungsvorgangs erhalten Sie eine Bestätigungsnachricht von uns. Danach kann die erste Überweisung von Geldern auf Ihre Konten durchgeführt werden.

4. Bestätigung von Transaktionen auf Kundenkonten

4.1 Bei Erhalt von Anweisungen zur Ausführung einer Transaktion von Ihnen, erhalten Sie eine Nachricht auf Ihrem Online-Konto.

4.2 Wenn der Zugang zur mobilen Ferratum-App aufgrund außergewöhnlicher Umstände blockiert ist, kann die Bank alternative Mittel zur zufriedenstellenden Identifikation verlangen, um Ihren Anweisungen nachzukommen. Dies können Kunden bezogene Sicherheitsabfragen sein (z.B. wann wurde die letzte Buchung vorgenommen, der Mädchenname einer verheirateten Frau, usw.).

4.3 Die Bank erteilt Ihnen keine separate schriftliche Bestätigung, wenn Gelder auf Ihrem Konto eingegangen sind. Diese Beträge erscheinen in Ihrem Online-Konto.

5. Transaktionsübersicht

5.1 Eine Transaktionsübersicht mit den Details der getätigten Transaktionen (einschließlich Abhebungen, Einzahlungen, eingehender und ausgehender Zahlungen, Zinszahlungen oder ggf. anderer Kontobewegungen) auf Ihren Konten, ist für Sie jederzeit in Ihrem Online-Konto abrufbar. Diese enthält die Transaktionen in der Reihenfolge, in der sie bearbeitet wurden, und speichert sie im System der Bank.

6. Die Ferratum-Karte

6.1 Die Ferratum-Karte wird von der Bank bei erfolgreichem Abschluss des Onboarding-Vorgangs ausgestellt.

6.2 Sie müssen die Karte bei Erhalt unverzüglich unterzeichnen. Die Karte kann nur von Ihnen verwendet werden und muss pfleglich von Ihnen behandelt werden. Sie dürfen den Magnetstreifen oder den integrierten Schaltkreis (Chip) in der Karte nicht manipulieren. Überdies müssen Sie die Kartennummer geheim halten, es sei denn, Sie können die ordnungsgemäße Nutzung der Karte garantieren, und müssen etwaigen weiteren Anweisungen Folge leisten, welche die Bank möglicherweise im Hinblick auf die sichere Aufbewahrung der Karte und der zugehörigen Nummer erteilt.

6.3 Die Karte bleibt Eigentum der Bank und muss auf deren Ersuchen zurückgegeben werden.

6.4 Sie können die Karte nur während der Gültigkeitsdauer und nur für Beträge verwenden, die keine Überziehung des Kontolimits zur Folge haben. Die Karte darf nicht verwendet werden, wenn sie von uns storniert oder gesperrt wurde.

6.5 Sie können die Karte nur verwenden, um Waren und Dienstleistungen zu bezahlen, um Bargeldvorschüsse zu erhalten oder für beliebige sonstige Zwecke, welche die Bank im speziellen Fall zulässt. Die Karte darf nicht für illegale Zwecke verwendet werden.

Die Nutzung der Karte kann:

i) in Verbindung mit der Unterschrift des Karteninhabers auf einem Verkaufsbeleg oder Auftragsformular unter Angabe der Kartennummer (unter anderem) erfolgen, oder

ii) indem der Karteninhaber die PIN (persönliche Geheimzahl) in das EPOS-Terminal (elektronisches Verkaufsstellenterminal) oder PIN-Pad eingibt, um eine Transaktion zu bestätigen und zu genehmigen, oder iii) durch einen Geld- oder sonstigen Automaten, manchmal unter Verwendung einer Geheimzahl, oder iv) gelegentlich per Telefon unter Angabe der Kartennummer und anderer Details, oder

v) über das Internet oder andere elektronische Medien (einschließlich interaktivem Fernsehen) unter Angabe der

Kartennummer und anderer Details. Bei Nutzung der Kartendaten per Internet empfiehlt die Bank dringend die Verwendung „sicherer Zahlungsseiten“ und sicherer Zahlungssoftware.

6.6 Ihre Unterschrift auf dem Verkaufsbeleg oder sonstigen Auftrags- oder Genehmigungsformular, das Ihre Kartennummer trägt, die Angabe Ihrer Kartennummer und/oder anderer Daten per Telefon oder Internet oder die Eingabe Ihrer Geheimzahl entspricht Ihrer Genehmigung für die Transaktion.

6.7 Eine Transaktion kann nicht von Ihnen selbst widerrufen werden, wenn Sie auf die oben beschriebene Art zugestimmt haben.

6.8 Es obliegt Ihrer alleinigen Verantwortung, sicherzustellen, dass Ihre erneuerte Karte sich vor dem Verfallsdatum der Karte in Ihrem Besitz befindet. Sie müssen die Bank mindestens 30 Tage vor Verfallsdatum der Karte benachrichtigen, falls Sie Ihre Karte nicht verlängern möchten. Wenn diese nicht bei der Bank eingeht, hat die Bank automatisch das Recht, eine neue Karte auszustellen.

7. Auswahl und Sicherung Ihrer Geheimzahl (PIN)

Sie wählen Ihre Geheimzahl während des Onboarding-Vorgangs bei der Bank aus. Diese Geheimzahl (PIN) muss geheim gehalten werden. Dies bedeutet, dass Sie diese gegenüber keiner anderen Person, einschließlich Polizei und/oder Bankmitarbeitern, offenlegen oder auf irgendeine Art aufzeichnen dürfen, die von einer anderen Person entdeckt werden kann. Sie müssen etwaigen sonstigen Anweisungen Folge leisten, welche die Bank möglicherweise zur sicheren Aufbewahrung der Geheimzahl erteilt.

8. Verlust der Karte oder unbefugte Nutzung der Karte

8.1 Der Karteninhaber muss alle erforderlichen Vorkehrungen treffen, um den Verlust, Diebstahl oder die betrügerische

Nutzung der Karte und die Offenlegung der Geheimzahl gegenüber anderen Personen zu verhindern. Der Karteninhaber muss Kontoauszüge sorgfältig lesen, wenn diese in Ihrem Konto oder der mobilen Ferratum-App verfügbar werden. Der Karteninhaber muss die Bank benachrichtigen:

unverzüglich nach Gewahrwerden oder sogar bei Verdacht auf unberechtigte Nutzung der Karte oder bei Verlust, Diebstahl, Unterschlagung oder Missbrauch bzw. diesbezüglichem Verdacht des Kontoinhabers, oder wenn Grund für den Verdacht des Karteninhabers besteht, dass die Geheimzahl einer anderen Person zur Kenntnis gelangt ist.

Die Benachrichtigung der Bank durch den Karteninhaber bei unberechtigten Transaktionen muss bis spätestens 13 Monate nach Entdeckung dieser Transaktionen bei der Bank eingehen.

8.2 Gemäß dem obigen Abschnitt 8.1 und den Bestimmungen dieses Abschnitts untersucht die Bank unberechtigte

Transaktionen generell. Falls die Bank zu der Überzeugung gelangt, dass die Transaktion nicht von Ihnen genehmigt wurde und dass Sie nicht haftbar sind, erstattet die Bank die Beträge der nicht genehmigten Transaktionen (einschließlich Zinsen oder Kosten, die Sie infolge der Transaktion bezahlt haben, sowie aller Zinsen, welche die Bank auf diesen Betrag an Sie gezahlt hätte) über den Betrag von 5 Euro hinaus. Danach hat die Bank Ihnen gegenüber keine weitere Haftungspflicht. Wenn eine einfache Vernachlässigung besteht ist die Bank lediglich für die Verletzung der Kardinalspflicht verantwortlich.

Sie sind für sämtliche Schäden im Zusammenhang mit einer nicht genehmigten Zahlung bis zu einem Betrag von 50,00 € haftbar, die durch die Nutzung eines verlorenen oder gestohlenem Zahlungsmittels oder durch den Missbrauch eines Zahlungsmittels entstanden sind.

Sie sind jedoch unbegrenzt haftbar für etwaige und alle Transaktionen, die mit Ihrer Karte oder Ihrer Geheimzahl vor Benachrichtigung gemäß den Bestimmungen dieses Abschnitts ausgeführt wurden, wenn Sie:

• Ihre Karte nicht in Übereinstimmung mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verwendet haben, insbesondere, wenn Sie nicht alle zumutbaren Maßnahmen ergreifen, um Ihre Karte und Ihre Geheimzahl sicher aufzubewahren,

• wenn Sie die Bank nicht unverzüglich benachrichtigt haben nach Gewahrwerden des Verlusts, Diebstahls, der widerrechtlichen Aneignung oder der unberechtigten Nutzung der Karte, oder

• der Aufzeichnung nicht berechtigter Transaktionen auf Ihrem/n Konto/en, oder

• etwaiger Fehler oder sonstiger Unregelmäßigkeiten in der Kontoführung durch uns; oder

• bei dem Verdacht, dass die Geheimzahl einer unbefugten Person bekannt geworden ist,

• wenn Sie die Geheimzahl in leicht erkennbarer Form notiert haben, insbesondere auf der Karte oder auf einem Gegenstand, den Sie zusammen mit der Karte aufbewahren oder mit sich führen;

• wenn Sie auf sonstige Weise grob fahrlässig oder in betrügerischer Absicht gehandelt haben.

8.3 Nachdem Sie uns benachrichtigt haben, sind Sie nicht für Transaktionen haftbar, die mit Ihrer verlorenen, gestohlenen oder unterschlagenen Karte vorgenommen werden. Dies gilt jedoch nicht, wenn Sie in betrügerischer Absicht gehandelt haben.

8.4 Die Benachrichtigung der Bank muss über das Nachrichtencenter Ihres Online-Kontos oder telefonisch unter der Nummer +46 2020 2121 erfolgen, die rund um die Uhr erreichbar ist. Die Bank ergreift die erforderlichen Maßnahmen, um die Nutzung der Karte zu unterbinden.

8.5 Die Bank benötigt Informationen sowie Ihre Unterstützung bei der Wiederbeschaffung der Karte oder Erkennung betrügerischer Handlungen. Daher müssen Sie bei den Bemühungen zur Wiederbeschaffung der Karte mit der Bank und der Polizei zur Untersuchung unberechtigter, über Ihr Konto gemeldeter Transaktionen kooperieren. Wenn Sie aufgefordert werden, derartige Transaktionen der Polizei anzuzeigen, müssen Sie dieser Aufforderung schnellstmöglich Folge leisten.

8.6 Sollten Sie die Karte zurückbekommen, nachdem Sie diese als verloren oder gestohlen gemeldet haben, dürfen Sie sie nicht benutzen.

8.7 Wenn Sie eine Ersatzkarte benötigen, sollten Sie bei der Bank die Ausstellung einer Ersatzkarte beantragen. Eine Gebühr für die Ersatzkarte kann gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis erhoben werden. Sie können die Geheimzahl jederzeit über den Kartenservice in Ihrem Online-Konto ändern.

8.8 Je nachdem, in welchem Land Sie sich befinden, bietet die Bank überdies einen Ersatzkarten-Notfallservice zu einer Gebühr nach Preis- und Leistungsverzeichnis an. Falls Sie diesen Dienst in Anspruch nehmen möchten, setzen Sie sich bitte mit dem Kundenservice der Bank in Verbindung.

9. Gelder und Nutzung der Karte

9.1 Die Bank belastet das Hauptkonto mit den Beträgen aller Transaktionen, die mit der Karte in EUR vorgenommen wurden.

Transaktionen in einer anderen ausgewählten Währung werden vom zugehörigen Ferratum-Girokonto in der jeweiligen Währung abgebucht. Transaktionen in anderen Währungen als oben angegeben werden vom Hauptkonto abgebucht. Die Bank belastet Ihr Konto auch mit Beträgen, die von einer anderen Bank für die Bargeldabhebung oder Zahlungssysteme berechnet werden, und mit allen sonstigen Beträge, die Sie der Bank gemäß diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen oder anderen Bestimmungen für die Nutzung der Karte oder der Konten schulden und nach obigem Abschnitt 15 auch dann, wenn Sie die Transaktion nicht genehmigt haben.

9.2 Der Karteninhaber muss sicherstellen, dass genug Geld auf dem Hauptkonto verfügbar ist, und dass die zugehörigen anderen Ferratum-Girokonten alle Transaktionen abdecken, die mit der Karte getätigt werden.

9.3 Unter keinen Umständen ist es dem Karteninhaber erlaubt, das/die Konto/Konten zu überziehen.

9.4 Zudem hat die Bank ungeachtet der obigen Bestimmungen das Recht, die Genehmigung für Kartentransaktionen aus beliebigen berechtigten Gründen zu verweigern, einschließlich der Nichtdeckung dieser Transaktionen durch Gelder auf dem Hauptkonto oder den zugehörigen anderen Ferratum-Girokonten (und die Bank ist nicht verpflichtet, zu berücksichtigen, ob irgendwelche Gelder auf (einem) anderen vom Karteninhaber unterhaltenen Konto/en verfügbar sind), wenn die Transaktion eine dieser Geschäftsbedingungen verletzt oder wenn die Karte oder das Konto missbraucht wurde, oder wenn die

Wahrscheinlichkeit des Missbrauchs besteht oder ein anderer gültiger Grund dafür vorliegt (z. B. inklusive der Sicherheit Ihrer

Karte, der Verdacht bei unautorisierter oder betrügerischer Benutzung der Karte, oder ein Bruch und Verstoß der AGBs Ihrerseits). Dies würde das Recht der Bank umfassen, die Nutzung der Karte in einigen Ländern und für einige Transaktionen gemäß den Compliance-Grundsätzen der Bank einzuschränken. Der Kunde ist verpflichtet, von Zeit zu Zeit mit der Bank zu prüfen, welche Einschränkungen gelten.

9.5 Wenn ein Händler die Bank um Genehmigung ersucht hat, wird der genehmigte Betrag dem Hauptkonto belastet.

9.6 Wenn Sie mit Ihrer Karte Bargeld abheben oder eine Zahlung in einer, von der Währung des Hauptkontos oder der zugehörigen Ferratum-Girokonten abweichenden Währung durchführen, werden die Beträge zu den Wechselkursen in die Währung des Hauptkontos umgerechnet, die zur Zeit der Verrechnung der Transaktionen durch MasterCard gelten, und alle Kosten sind vom Karteninhaber zu tragen. Die verfügbaren Wechselkurse auf der Webseite der Bank oder in der Ferratum Mobile App sind nur ein Indikator und können bei der tatsächlichen Kartenabrechnung variieren.

9.7 Barabhebungen, die mit der Karte bei einer anderen Bank oder über ein Geldautomatennetz ausgeführt werden, können Gebühren nach Maßgabe des jeweiligen Preis- und Leistungsverzeichnisses der anderen Bank unterliegen. Die Ferratum Bank

hat keine Kontrolle über bzw. Einsicht in die Kosten und Gebühren, die von anderen Banken oder Betreibern von Geldautomatennetzen erhoben werden.

9.8 Wenn der Karteninhaber der Bank telefonisch Anweisungen für die Konten erteilen möchte, stellt die Bank dem Karteninhaber Fragen auf Grundlage der Informationen, welche der Bank über den Karteninhaber und/oder dessen Kontotransaktionen vorliegen, bevor sie den Anweisungen des Karteninhabers Folge leistet. Die Bank kann weitere Fragen stellen, um den Karteninhaber identifizieren zu können.

9.9 Falls der Karteninhaber die Zahlung nicht wie vereinbart vornimmt oder wenn er in Verzug ist, oder falls eine der

Transaktionen diese allgemeinen Geschäftsbedingungen verletzt, kann die Bank nach entsprechender Mitteilung an den

Karteninhaber, ein beliebiges vom Karteninhaber bei der Bank unterhaltenes Konto ganz oder teilweise mit dem geschuldeten Betrag sowie der Zinsen und Kosten belasten. Das Recht der Bank, den Vertrag wie unten beschrieben zu kündigen, bleibt hiervon unberührt.

9.10 Als Maßnahme zur Betrugsprävention und/oder wenn Ihr Konto vor Kurzem eröffnet wurde oder wenn Gegebenheiten vorliegen, die nach Ansicht der Bank einen Verstoß Ihrerseits gegen diese allgemeinen Geschäftsbedingungen darstellen oder bewirken können, können die täglichen Limits für Transaktionen und/oder Bargeldabhebungen, den Umständen entsprechend, geändert werden. Informationen zu diesen Limits sind auf der Webseite der Bank, in Ihrem Online-Konto oder über den Kundenservice der Bank erhältlich.


Version 2.2., gültig ab 31.10.2018
Für Kunden, die vor dem 31.10.2018 registriert sind, gilt die Version ab dem 31.12.2018

Mobile App
Leistung Gebühren / Kosten
Monatsgebühr 0€
Konten nicht aktiv genutzt (Zeitraum von 18 Monaten) 0€
Eröffnung eines Girokontos 0€
Eröffnung eines Sparkontos 0€
Eröffnung eines Festgeldkontos 0€
Überweisungen zwischen eigenen Ferratum Konten 0€
Überweisung auf externes Konto 0€
Zustellung eines Kontoauszugs (durch den Kundenservice) 10€
MasterCard
Leistung Gebühren / Kosten
Eröffnungsgebühr 0€
Jahresgebühr 0€
Die 4 ersten Bargeldauszahlungen an Geldautomaten je Kalendermonat* 0€
Ausstellung einer Ersatzkarte 5€
Ab der 5. Bargeldabhebung an Geldautomaten je Kalendermonat 2.99 EUR / 1.99 GBP /
29.99 SEK / 21.99 DKK /
27.99 NOK / 11.99 PLN / 2.99 CHF
Anforderung von Recherchen zu Transaktionen (entfällt bei begründeten Reklamationen) 25€
* Bitte beachten Sie, dass ggf. Gebühren durch den Geldautomatenbetreiber erhoben werden können.
Zinsen
Leistung Zinsen
Guthabenzinsen auf Girokonto 0%
Guthabenzinsen auf Sparkonto (EUR) 0,6%*
Guthabenzinsen auf Sparkonto (SEK, GBP, CHF, PLN, DKK, NOK) 0,25%
sparSmart 0%
*Zinsen gelten nur für Einlagen bis maximal EUR 100.000, NOK 1,000,000, SEK 1,000,000, PLN 430,000, GBP 90,000, DKK 750,000, CHF 110,000.
Festgeld
Zinsen
EUR SEK GBP PLN
3 Monate 0,85% 0,75% Wird nicht angeboten Wird nicht angeboten
6 Monate 0,90% 0,80% Wird nicht angeboten Wird nicht angeboten
12 Monate 0,95% 1,00% 1,50% 2,30%
Maximaleinlage
EUR
Min     Max
SEK
Min     Max
GBP
Min     Max
PLN
Min     Max
3 Monate 50      1.000.000 500      1.000.000 Wird nicht angeboten Wird nicht angeboten
6 Monate 50      1.000.000 500      1.000.000 Wird nicht angeboten Wird nicht angeboten
12 Monate 50      100.000 500      195.000 50      10.000 200      125.000

INFORMATIONSBOGEN FÜR DEN EINLEGER

Einlagen bei der Ferratum Bank p.l.c. sind geschützt durch: Das maltesische „Depositor Compensation Scheme“ (1), eingeführt unter „Regulation 4“ der „Depositor Compensation Scheme Regulations, 2015“
Sicherungsobergrenze: 100.000 EUR pro Einleger pro Kreditinstitut (2)
Falls Sie mehrere Einlagen bei demselben Kreditinstitut haben: Alle Ihre Einlagen bei demselben Kreditinstitut werden „aufaddiert“. Die Gesamtsumme unterliegt der Obergrenze von 100.000 EUR (2)
Erstattungsfrist bei Ausfall eines Kreditinstituts: 20 Werktage (4)
Währung der Erstattung: EUR
Kontaktdaten: Depositor Compensation Scheme
c/o Malta Financial Services Authority
Notabile Road
Attard BKR 3000
Malta
Tel: +356 2144 1155
E-Mail: info@compensationschemes.org.mt
Website: www.compensationschemes.org.mt

(1) Ein System zur Sicherung ihrer Einlagen (nachfolgend „Einlagensicherungssystem“) Ihre Einlage wird von einem gesetzlichen Einlagensicherungssystem gedeckt. Im Falle einer Insolvenz Ihres Kreditinstituts werden Ihre Einlagen in jedem Fall bis zu € 100.000 erstattet.

(2) Allgemeine Sicherungsobergrenze Sollte eine Einlage nicht verfügbar sein, weil ein Kreditinstitut seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, so werden die Einleger durch das Einlagensicherungssystem entschädigt. Die betreffende Deckungssumme beträgt maximal € 100.000 pro Kreditinstitut. Bei der Ermittlung dieser Summe werden alle bei demselben Kreditinstitut gehaltenen Einlagen addiert. Hält ein Einleger beispielsweise € 90.000 auf einem Sparkonto und € 20.000 auf einem Girokonto, so werden ihm lediglich € 100.000 erstattet.

Neben dem oben beschriebenen Schutz sind Einlagen in einigen Fällen bis zu einer Höhe von € 500.000,00 für die Dauer von sechs Monaten nach Gutschrift des Betrags oder ab dem Zeitpunkt, zu dem diese Einlagen gesetzlich übertragbar werden, deckungsfähig. Um sich für diesen erhöhten Deckungsschutz zu qualifizieren, muss eine Einlage von mehr als € 100.000,00 eines der folgenden zusätzlichen Kriterien erfüllen:

(A) Die Einlage umfasst:

  • Gelder, die für den Kauf von privatem Wohneigentum vom Einleger eingezahlt wurden; oder
  • Gelder, die aus dem Verkauf eines privaten Wohneigentums des Einlegers stammen; oder

(B) Die Einlage umfasst Summen, die dem Einleger aufgrund der folgenden Szenarien ausgezahlt wurden:

  • Trennung, Scheidung oder Auflösung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft; oder
  • Altersvorsorgezahlungen; oder
  • Entschädigung für ungerechtfertigte Entlassung; oder
  • Abfindung bei Kündigung; oder
  • Todesfallleistungen oder Leistungen für Personenschäden; oder
  • Entschädigung bei Fehlurteilen

Weitere Informationen finden Sie unter www.compensationschemes.org.mt.

(3) Sicherungsobergrenze bei Gemeinschaftskonten
Bei Gemeinschaftskonten gilt die Obergrenze von € 100.000 Euro pro Einleger. Einlagen auf einem Konto, über das zwei oder mehrere Personen als Mitglieder einer Personengesellschaft oder Sozietät, einer Vereinigung oder eines ähnlichen Zusammenschlusses ohne Rechtspersönlichkeit verfügen können, werden bei der Berechnung der Obergrenze von € 100.000 Euro allerdings zusammengefasst und als Einlage eines einzigen Einlegers behandelt.

(4) Erstattung
Das zuständige Einlagensicherungssystem ist das:

Depositor Compensation Scheme
c/o Malta Financial Services Authority
Notabile Road
Attard BKR 3000
Malta
Tel: +356 2144 1155;
E-Mail: info@compensationschemes.org.mt

Ihre Einlagen bis zu € 100.000 werden bis zum 31. Dezember 2018 innerhalb von 20 Werktagen, vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2020 innerhalb von 15 Werktagen, vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2023 innerhalb von 10 Werktagen und ab 1. Januar 2014 innerhalb von 7 Werktagen erstattet.

Haben Sie die Erstattung innerhalb der oben genannten Frist nicht erhalten, sollten Sie mit dem maltesischen Einlagensicherungssystem Kontakt aufnehmen, da der Gültigkeitszeitraum für Erstattungsforderungen nach einer bestimmten Frist abgelaufen sein kann. Weitere Informationen finden Sie unter www.compensationschemes.org.mt.

INHALTSVERZEICHNIS GRUNDREGELN FÜR DIE BEZIEHUNG ZWISCHEN KUNDE UND BANK
1. Geltungsbereich und Änderungen dieser Geschäftsbedingungen und der Sonderbedingungen für einzelne Geschäftsbeziehungen

(1) Geltungsbereich

(2) Änderungen

2. Bankgeheimnis und Bankauskunft

(1) Bankgeheimnis

(2) Bankauskunft

(3) Voraussetzungen für die Erteilung einer Bankauskunft

(4) Empfänger von Bankauskünften

3. Haftung der Bank; Mitverschulden des Kunden

(1) Weitergeleitete Aufträge

(2) Störung des Betriebs

4. Grenzen der Aufrechnungsbefugnis des Kunden

5. Verfügungsberechtigung nach dem Tod des Kunden

KONTOFÜHRUNG
6. Rechnungsabschlüsse bei Girokonten

(1) Erteilung der Rechnungsabschlüsse

(2) Frist für Einwendungen; Genehmigung durch Schweigen

7. Kommunikation

8. Fremdwährungsgeschäfte und Risiken bei Fremdwährungskonten

(1) Auftragsausführung von Aufträgen in Fremdwährung

(2) Gutschriften bei Fremdwährungsgeschäften mit dem Kunden

(3) Vorübergehende Beschränkung der Leistung durch die Bank

(4) Wechselkurs

MITWIRKUNGSPFLICHTEN DES KUNDEN
9. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Mitteilung von Änderungen

(2) Klarheit von Aufträgen

(3) Mitwirkungspflichten

(4) Prüfung und Einwendungen bei Mitteilungen der Bank

(5) Benachrichtigung der Bank bei Ausbleiben von Mitteilungen

KOSTEN DER BANKDIENSTLEISTUNGEN
10. Zinsen, Entgelte und Aufwendungen

(1) Zinsen und Entgelte im Geschäft mit Verbrauchern

(2) Zinsen und Änderung von Zinsen im Kundenkonto

(3) Nicht entgeltfähige Leistungen

(4) Änderungen von Entgelten bei typischerweise dauerhaft in Anspruch genommenen Leistungen

KÜNDIGUNG

11. Kündigungsrechte des Kunden (1) Jederzeitiges Kündigungsrecht

(2) Kündigung aus wichtigem Grund

(3) Gesetzliche Kündigungsrechte

12. Kündigungsrechte der Bank

(1) Kündigung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist

(2) Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist

(3) Schließen des Kundenkontos

(4) Inaktive Konten

(5) Abwicklung nach einer Kündigung

SCHUTZ DER EINLAGEN
13. Einlagensicherungsfonds

(1) Wichtige Informationen zum Einlagensicherungssystem

(2) Weitere Informationen

(3) Offenlegung von Informationen

(4) Über Ferratum Bank p.l.c.

OMBUDSMANNVERFAHREN

14. Außergerichtliche Streitschlichtung

INTERPRETATION

15. (1) Interpretation (2) Definitionen

ANWENDBARES RECHT

16. (1) Anwendbares Recht

GRUNDREGELN FÜR DIE BEZIEHUNG ZWISCHEN KUNDE UND BANK
1. Geltungsbereich und Änderungen dieser Geschäftsbedingungen und der Sonderbedingungen für einzelne Geschäftsbeziehungen

(1) Geltungsbereich

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, deren Anhänge sowie das Preis- und Leistungsverzeichnis gelten für die gesamte Geschäftsverbindung zwischen dem Kunden und der Ferratum Bank p.l.c (nachfolgend „Bank“ genannt). Daneben gelten für einzelne Geschäftsbeziehungen (z. B. für bestimmte Transaktionen, Konten und Produkte) Sonderbedingungen, die Abweichungen oder Ergänzungen zu diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen enthalten (nachfolgend „Sonderbedingungen genannt“). Die allgemeinen Geschäftsbedingungen, deren Anhänge, das Preis- und Leistungsverzeichnis und die jeweils anwendbaren Sonderbedingungen regeln zusammen die gesamte Geschäftsbeziehung zwischen der Bank und dem Kunden und stellen den „Vertrag“ dar. Der Vertrag wird vom Kunden bei Eröffnung des Kontos oder bei Vergabe eines Auftrags akzeptiert.

(2) Änderungen

Alle Änderungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen, Anhänge und Sonderbedingungen werden dem Kunden in Textform spätestens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Datum des Inkrafttretens zur Verfügung gestellt. Hat der Kunde im Rahmen der Geschäftsbeziehung einen elektronischen Kommunikationsweg (z. B. das Online-Banking) mit der Bank vereinbart, können die

Änderungen auch über diesen Kanal angeboten werden. Die Bank benachrichtigt den Kunden über etwaige Änderungen dieser Bedingungen durch direkte Mitteilung im Nachrichtenzentrum des Online-Kundenkontos. Die Zustimmung des Kunden gilt als erteilt, wenn er seine Ablehnung nicht vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen angezeigt hat. Auf diese Genehmigungswirkung wird ihn die Bank in ihrem Angebot besonders hinweisen. Werden dem Kunden Änderungen von Bedingungen zu Zahlungsdiensten (zum Beispiel Überweisungsbedingungen) angeboten, kann er den von der Änderung betroffenen Rahmenvertrag für Zahlungsdienste vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen auch fristlos und kostenfrei kündigen. Auf dieses Kündigungsrecht wird ihn die Bank in ihrem Angebot besonders hinweisen.

2. BANKGEHEIMNIS UND BANKAUSKUNFT

(1) Bankgeheimnis

Die Bank ist zur Verschwiegenheit über alle kundenbezogenen Tatsachen und Wertungen verpflichtet, von denen sie Kenntnis erlangt (Bankgeheimnis). Informationen über den Kunden darf die Bank nur weitergeben, wenn gesetzliche Bestimmungen dies gebieten oder der Kunde eingewilligt hat oder die Bank zur Erteilung einer Bankauskunft befugt ist.

(2) Bankauskunft

Eine Bankauskunft enthält allgemein gehaltene Feststellungen und Bemerkungen über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden, seine Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit; betragsmäßige Angaben über Kontostände, Sparguthaben, Depots oder sonstige der Bank anvertraute Vermögenswerte sowie Angaben über die Höhe von Kreditinanspruchnahmen werden nicht gemacht.

(3) Voraussetzungen für die Erteilung einer Bankauskunft

Die Bank ist befugt, über juristische Personen und im Handelsregister eingetragene Kaufleute Bankauskünfte zu erteilen, sofern sich die Anfrage auf ihre geschäftliche Tätigkeit bezieht. Die Bank erteilt jedoch keine Auskünfte, wenn ihr eine anders lautende Weisung des Kunden vorliegt. Bankauskünfte über andere Personen, insbesondere über Privatkunden und Vereinigungen, erteilt die Bank nur dann, wenn diese generell oder im Einzelfall ausdrücklich zugestimmt haben. Eine Bankauskunft wird nur erteilt, wenn der Anfragende ein berechtigtes Interesse an der gewünschten Auskunft glaubhaft dargelegt hat und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Belange des Kunden der Auskunftserteilung entgegenstehen.

(4) Empfänger von Bankauskünften

Bankauskünfte erteilt die Bank nur eigenen Kunden sowie anderen Kreditinstituten für deren Zwecke oder die ihrer Kunden.

3. HAFTUNG DER BANK; MITVERSCHULDEN DES KUNDEN

(1) Weitergeleitete Aufträge

Wenn ein Auftrag seinem Inhalt nach typischerweise in der Form ausgeführt wird, dass die Bank einen Dritten mit der weiteren

Erledigung betraut, erfüllt die Bank den Auftrag dadurch, dass sie ihn im eigenen Namen an den Dritten weiterleitet

(weitergeleiteter Auftrag). Dies betrifft zum Beispiel die Einholung von Bankauskünften bei anderen Kreditinstituten oder die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren im Ausland. In diesen Fällen beschränkt sich die Haftung der Bank auf die sorgfältige Auswahl und Unterweisung des Dritten.

(2) Störung des Betriebs

Die Bank haftet nicht für Schäden, die durch höhere Gewalt, Aufruhr, Kriegs- und Naturereignisse oder durch sonstige von ihr nicht zu vertretende Vorkommnisse (zum Beispiel Streik, Aussperrung, Verkehrsstörung, Verfügungen von hoher Hand im In- oder Ausland) eintreten.

Die Pflichten der Bank im Rahmen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen sind über den Zeitraum hinweg, in dem die Bank aufgrund höherer Gewalt an der Erfüllung besagter Pflichten gehindert wird, ausgesetzt. Dies gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die Bank:

(a) die andere Partei über die Existenz dieser Situation höherer Gewalt informiert hat,

(b) alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um die Pflichten im Hinblick auf den Kreditvertrag ungeachtet des Ereignisses höherer Gewalt zu erfüllen und

(c) ihre Pflichten innerhalb der von der anderen Partei festgelegten Frist nachkommt, nachdem das Ereignis höherer Gewalt behoben ist.

Um Zweifel auszuschließen, setzt das Ereignis höherer Gewalt die Pflicht der Bank nur insofern aus, als es dieser unmöglich ist, diese Pflicht zu erfüllen, und enthebt die Bank keinesfalls der Pflicht, anderen Pflichten im Rahmen der anwendbaren

Geschäftsbedingungen nachzukommen. Als höhere Gewalt gilt ein Ereignis, das unvorhersehbar ist und sich der Kontrolle durch die

Bank entzieht, z. B. Streik, per Gesetz staatlich oder durch eine EU-Behörde auferlegte Beschränkungen, Sabotage, Aufstand, Naturkatastrophen oder ähnliche Umstände, die es unmöglich machen, die Pflichten im Rahmen der geltenden Geschäftsbedingungen zu erfüllen.

4. GRENZEN DER AUFRECHNUNGSBEFUGNIS DES KUNDEN

Der Kunde kann gegen Forderungen der Bank nur aufrechnen, wenn seine Forderungen unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

5. VERFÜGUNGSBERERECHTIGUNG NACH DEM TOD DES KUNDEN

Nach dem Tod des Kunden hat derjenige, der sich gegenüber der Bank auf die Rechtsnachfolge des Kunden beruft, der Bank seine erbrechtliche Berechtigung in geeigneter Weise nachzuweisen.

Wird der Bank eine Ausfertigung oder eine beglaubigte Abschrift der letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag) nebst zugehöriger Eröffnungsniederschrift vorgelegt, darf die Bank denjenigen, der darin als Erbe oder Testamentsvollstrecker bezeichnet ist, als Berechtigten ansehen, ihn verfügen lassen und insbesondere mit befreiender Wirkung an ihn leisten. Dies gilt nicht, wenn der Bank bekannt ist, dass der dort Genannte (zum Beispiel nach Anfechtung oder wegen Nichtigkeit des Testaments) nicht verfügungsberechtigt ist oder wenn ihr dies infolge Fahrlässigkeit nicht bekannt geworden ist.

KONTOFÜHRUNG
6. Rechnungsabschlüsse bei Girokonten

(1) Erteilung der Rechnungsabschlüsse

Die Bank stellt dem Kunden aus dem über das Online-Konto des Kunden zugänglichen Transaktionsverlauf einen monatlichen elektronischen Kontoauszug seiner Konten als Rechnungsabschluss zur Verfügung. Der Kunde ist damit einverstanden, diesen in elektronischer Form über sein Online-Konto zu erhalten.

Falls der Kunde eine Kopie des Kontoauszuges erhalten möchte, kann er sich mit dem Kundenservice der Bank in Verbindung setzen. Gedruckte Kontoauszüge unterliegen den im Preis- und Leistungsverzeichnis auf der Webseite der Bank festgelegten Entgelten.

Auf Kontoauszügen und Transaktionsübersichten der Kunden beginnt ein Tag um 8:00 Uhr und endet um 15:00 Uhr CET. Anweisungen, die nach 15:00 Uhr eingehen, gelten als am Folgetag eingegangen.

Die Bank kann auf den Saldo, der sich aus der Verrechnung ergibt, nach Nummer 10 dieser Geschäftsbedingungen oder nach der mit dem Kunden anderweitig getroffenen Vereinbarung Zinsen berechnen.

(2) Frist für Einwendungen; Genehmigung durch Schweigen

Einwendungen wegen Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit eines Rechnungsabschlusses hat der Kunde spätestens vor Ablauf von sechs Wochen nach dessen Zugang zu erheben; macht er seine Einwendungen in Textform geltend, genügt die Absendung innerhalb der Sechs-Wochen-Frist. Das Unterlassen rechtzeitiger Einwendungen gilt als Genehmigung. Auf diese Folge wird die

Bank bei Erteilung des Rechnungsabschlusses besonders hinweisen. Der Kunde kann auch nach Fristablauf eine Berichtigung des

Rechnungsabschlusses verlangen, muss dann aber beweisen, dass zu Unrecht sein Konto belastet oder eine ihm zustehende Gutschrift nicht erteilt wurde.

7. Kommunikation

7.1 Der Kunde kann der Bank über die mobile Ferratum-App oder durch Telefonanruf beim Kundenservice der Bank konkrete Anweisungen erteilen oder Informationen über sein Profil und/oder sein Konto erhalten.

Die Bank setzt sich durch direkte Kommunikation im Nachrichtencenter des Mobilen-Kundenkontos und/oder per E-Mail mit dem

Kunden in Verbindung. Wenn sich die Kontaktdaten des Kunden ändern, muss der Kunde die Daten umgehend über die mobile Ferratum-App aktualisieren oder den Kundenservice der Bank informieren. Den Kundenservice der Bank erreichen Sie über das mobile Nachrichtencenter oder über die auf der Webseite oder in der mobilen Ferratum-App angegebenen Telefonnummern. Per E-Mail erreichen Sie ihn unter frage@ferratumbank.de und auf dem Postweg unter Ferratum Bank p.l.c., ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta.Eine Benachrichtigung über eine Datenänderung ist erst ab deren Zugang bei der Bank und nach Prüfung ihrer Authentizität wirksam. Eine von der Bank über das Nachrichtencenter oder per E-Mail an den Kunden gesendete Nachricht ist für den Kunden nach Erhalt bindend. Falls der Kunde die Bank nicht über die Änderung seiner Anschrift oder E-Mail- Adresse informiert und in Folge dessen die Post an die Bank zurückgesendet wird, kann die Bank den Zugang

zum Online-Konto solange einschränken, bis die Bank einen angemessenen Nachweis über die neue E-Mail-Adresse oder Postanschrift erhalten hat.

8. Fremdwährungsgeschäfte und Risiken bei Fremdwährungskonten

(1) Auftragsausführung bei Fremdwährungskonten

Fremdwährungskonten des Kunden dienen dazu, Zahlungen an den Kunden und Verfügungen des Kunden in fremder Währung bargeldlos abzuwickeln. Verfügungen über Guthaben auf Fremdwährungskonten (zum Beispiel durch Überweisungen zu Lasten des Fremdwährungsguthabens) werden unter Einschaltung von Banken im Heimatland der Währung abgewickelt, wenn sie die Bank nicht vollständig innerhalb des eigenen Hauses ausführt.

(2) Gutschriften bei Fremdwährungsgeschäften mit dem Kunden

Schließt die Bank mit dem Kunden ein Geschäft (zum Beispiel ein Devisentermingeschäft) ab, aus dem sie die Verschaffung eines Betrages in fremder Währung schuldet, wird sie ihre Fremdwährungsverbindlichkeit durch Gutschrift auf dem Konto des Kunden in dieser Währung erfüllen, sofern nicht etwas anderes vereinbart ist.

(3) Vorübergehende Beschränkung der Leistung durch die Bank

Die Verpflichtung der Bank zur Ausführung einer Verfügung zu Lasten eines Fremdwährungsguthabens (Absatz 1) oder zur Erfüllung einer Fremdwährungsverbindlichkeit (Absatz 2) ist in dem Umfang und solange ausgesetzt, wie die Bank in der Währung, auf die das Fremdwährungsguthaben oder die Verbindlichkeit lautet, wegen politisch bedingter Maßnahmen oder Ereignisse im Lande dieser Währung nicht oder nur eingeschränkt verfügen kann. In dem Umfang und solange diese Maßnahmen oder Ereignisse andauern, ist die Bank auch nicht zu einer Erfüllung an einem anderen Ort außerhalb des Landes der Währung, in einer anderen Währung (auch nicht in Euro) oder durch Anschaffung von Bargeld verpflichtet. Die Verpflichtung der Bank zur Ausführung einer Verfügung zu Lasten eines Fremdwährungsguthabens ist dagegen nicht ausgesetzt, wenn sie die Bank vollständig im eigenen Haus ausführen kann. Das Recht des Kunden und der Bank, fällige gegenseitige Forderungen in derselben Währung miteinander zu verrechnen, bleibt von den vorstehenden Regelungen unberührt.

(4) Wechselkurs

Die Bestimmung des Wechselkurses bei Fremdwährungsgeschäften ergibt sich aus dem jeweils tagesaktuellen FX Kursen von Thomson Reuters. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass der Wechselkurs je nach Volatilität des zugrunde liegenden Währungspaares sowie den aktuellen Wirtschaftsbedingungen veränderlich ist.

MITWIRKUNGSPFLICHTEN DES KUNDEN
9. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Mitteilung von Änderungen

Zur ordnungsgemäßen Abwicklung des Geschäftsverkehrs ist es erforderlich, dass der Kunde der Bank Änderungen seines Namens und seiner Anschrift sowie das Erlöschen oder die Änderung einer gegenüber der Bank erteilten Vertretungsmacht (insbesondere einer Vollmacht) unverzüglich mitteilt. Diese Mitteilungspflicht besteht auch dann, wenn die Vertretungsmacht in ein öffentliches Register (zum Beispiel in das Handelsregister) eingetragen ist und ihr Erlöschen oder ihre Änderung in dieses Register eingetragen wird. Darüber hinaus können sich weitergehende gesetzliche Mitteilungspflichten, insbesondere aus dem maltesischen

Geldwäschegesetz, ergeben („Prevention of Money Laundering Act“, „Prevention of Money Laundering and Funding of Terrorism Regulations“ und „Sub-Title IV A“ des „Criminal Code“).

(2) Klarheit von Aufträgen

Aufträge müssen ihren Inhalt zweifelsfrei erkennen lassen. Nicht eindeutig formulierte Aufträge können Rückfragen zur Folge haben, die zu Verzögerungen führen können. Vor allem hat der Kunde bei Aufträgen auf die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Angaben, insbesondere der Kontonummer und Bankleitzahl oder IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Bank Identifier Code) sowie der Währung zu achten. Änderungen, Bestätigungen oder Wiederholungen von Aufträgen müssen als solche gekennzeichnet sein.

(3) Mitwirkungspflichten

Die Bank behält sich das Recht vor, jederzeit zusätzliche Informationen über den Kunden anzufordern, sofern dies erforderlich sein sollte.

(4) Prüfung und Einwendungen bei Mitteilungen der Bank

Der Kunde hat Kontoauszüge, Wertpapierabrechnungen, Depot- und Erträgnisaufstellungen, sonstige Abrechnungen, Anzeigen über die Ausführung von Aufträgen sowie Informationen über erwartete Zah- lungen und Sendungen (Avise) auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit unverzüglich zu überprüfen und etwaige Einwendungen unverzüglich zu erheben.

(5) Benachrichtigung der Bank bei Ausbleiben von Mitteilungen

Falls Rechnungsabschlüsse und Depotaufstellungen dem Kunden nicht zugehen, muss er die Bank unverzüglich benachrichtigen.

Die Benachrichtigungspflicht besteht auch beim Ausbleiben anderer Mitteilungen, deren Eingang der Kunde erwartet

(Wertpapierabrechnungen, Kontoauszüge nach der Ausführung von Aufträgen des Kunden oder über Zahlungen, die der Kunde erwartet). Der Kunde kann der Bank über die mobile Ferratum-App oder durch Anruf beim Kundenservice bestimmte Anweisungen erteilen oder Informationen zu seinem Profil und/oder seinem Konto einholen.

KOSTEN DER BANKDIENSTLEISTUNGEN
10. Zinsen, Entgelte und Aufwendungen

(1) Zinsen und Entgelte im Geschäft mit Verbrauchern

Die Höhe der Zinsen und Entgelte für die üblichen Bankleistungen, die die Bank gegenüber Verbrauchern erbringt, einschließlich der Höhe von Zahlungen, die über die für die Hauptleistung vereinbarten Entgelte hinausgehen, ergeben sich aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis, das die Bank regelmäßig erstellt und die über die Webseite der Bank oder die mobile Ferratum-App abrufbar ist. Auf Wunsch erhält der Kunde das Preis- und Leistungsverzeichnis auch vom Kundenservice der Bank. Wenn ein Verbraucher eine dort aufgeführte Hauptleistung in Anspruch nimmt und dabei keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, gelten die zu diesem Zeitpunkt im Preis- und Leistungsverzeichnis angegebenen Zinsen und Entgelte. Eine Vereinbarung, die auf eine über das vereinbarte Entgelt für die Hauptleistung hinausgehende Zahlung des Verbrauchers gerichtet ist, kann die Bank mit dem Verbraucher nur ausdrücklich treffen, auch wenn sie im Preis- und Leistungsverzeichnis ausgewiesen ist. Für die Vergütung der nicht im Preis- und Leistungsverzeichnis aufgeführten Leistungen, die im Auftrag des Verbrauchers erbracht werden und die, nach den Umständen zu urteilen, nur gegen eine Vergütung zu erwarten sind, gelten, soweit keine andere Vereinbarung getroffen wurde, die gesetzlichen Vorschriften.

(2) Zinsen und Zinssatzänderungen im Kundenkonto

2.1 Der Zinssatz für das Ferratum-Sparkonto ist variabel. Die Bank berechnet den für jeden Tag gültigen Zinssatz entsprechend des Kontostands Ihres Ferratum-Sparkontos am Ende eines jeden Tages. Die Zinsgutschrift erfolgt am letzten Geschäftstag des Jahres auf Ihrem Ferratum-Sparkonto.

2.2 Sie erhalten für das Spar- und -Festgeldkonto der Ferratum Bank den Bruttozins (ohne Steuerabzug). Falls sich Ihr steuerlich relevanter Wohnsitz ändert, informieren Sie die Bank bitte unverzüglich, indem Sie den Ferratum-Kundenservice kontaktieren oder eine Nachricht über das Nachrichtencenter Ihres Online-Kontos senden.

2.3 Der gültige Zinssatz ist täglich auf der Webseite der Bank einsehbar.

(1) Nicht entgeltfähige Leistungen

Für eine Leistung, zu deren Erbringung die Bank kraft Gesetzes oder aufgrund eines vertraglichen Zusatzes verpflichtet ist, oder die sie im eigenen Interesse wahrnimmt, wird die Bank kein Entgelt berechnen, es sei denn, es ist gesetzlich zulässig und wird nach Maßgabe der gesetzlichen Regelung erhoben.

(2) Änderungen von Entgelten bei typischerweise dauerhaft in Anspruch genommenen Leistungen

Änderungen von Entgelten für solche Hauptleistungen, die vom Kunden im Rahmen der Geschäftsverbindung typischerweise dauerhaft in Anspruch genommen werden (zum Beispiel Konto- und Depotführung), werden dem Kunden spätestens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens in Textform angeboten. Hat der Kunde mit der Bank im Rahmen der Geschäftsbeziehung einen elektronischen Kommunikationsweg vereinbart (zum Beispiel das Online-Banking), können die Änderungen auch auf diesem Wege angeboten werden. Die Bank benachrichtigt den Kunden über eine etwaige Kostenänderung durch direkte Mitteilung über das Nachrichtencenter des Online- Kundenkontos. Die Zustimmung des Kunden gilt als erteilt, wenn er seine Ablehnung nicht vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung angezeigt hat. Auf diese Genehmigungswirkung wird ihn die Bank in ihrem Angebot besonders hinweisen. Werden dem Kunden Änderungen angeboten, kann er den von der Änderung betroffenen Vertrag vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen auch fristlos und kostenfrei kündigen. Auf dieses Kündigungsrecht wird ihn die Bank in ihrem Angebot besonders hinweisen. Kündigt der Kunde, wird das geänderte Entgelt für die gekündigte Geschäftsbeziehung nicht zugrunde gelegt. Diese Vereinbarung gilt nur für Privatkunden, falls die Bank beabsichtigt, die Entgelte für die Hauptdienstleistungen anzupassen, die vom Kunden im Rahmen der Geschäftsverbindung typischerweise dauerhaft in Anspruch genommen werden. Vereinbarungen über die Anpassung der Entgelte für Zahlungen eines Privatkunden zusätzlich zu der für die Hauptdienstleistung vereinbarten Vergütung müssen von der Bank ausdrücklich mit dem Privatkunden geschlossen werden.

KÜNDIGUNG
11. Kündigungsrechte des Kunden

(1) Jederzeitiges Kündigungsrecht

Der Kunde kann die gesamte Geschäftsverbindung oder einzelne Geschäftsbeziehungen, für die weder eine Laufzeit noch eine abweichende Kündigungsregelung vereinbart ist, jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Dazu wendet er sich an den Kundenservice der Bank oder sendet der Bank eine Nachricht über das Nachrichtencenter des Online-Kontos. Zwecks Ausführung der von gewünschten Kontoschließung überweist die Bank etwaige Salden und Zinsen (nach Abzug etwaiger fälliger Gebühren oder Entgelte) auf ein vom Kunden benanntes Konto.

Sofern der Kunde sein Kündigungsrecht nicht ausübt und bis er dies tut, ist der Kunde an die allgemeinen Geschäftsbedingungen gebunden.

(2) Kündigung aus wichtigem Grund

Ist für eine Geschäftsbeziehung eine Laufzeit oder eine abweichende Kündigungsregelung vereinbart, kann eine fristlose Kündigung nur dann ausgesprochen werden, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt, der es dem Kunden, auch unter Berücksichtigung der berechtigten Belange der Bank, unzumutbar werden lässt, die Geschäftsbeziehung fortzusetzen.

(3) Gesetzliche Kündigungsrechte

Die gesetzlichen Kündigungsrechte bleiben unberührt.

12. Kündigungsrechte der Bank

(1) Kündigung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist

Die Bank kann die gesamte Geschäftsverbindung oder einzelne Geschäftsbeziehungen, für die weder eine Laufzeit noch eine abweichende Kündigungsregelung vereinbart ist, jederzeit unter Einhaltung einer einer dreißigtägigen (30) Kündigungsfrist kündigen. Bei der Bemessung der Kündigungsfrist wird die Bank auf die berechtigten Belange des Kunden Rücksicht nehmen. Für die Kündigung eines Zahlungsdiensterahmenvertrages (zum Beispiel Girokonto oder Kartenvertrag) beträgt die Kündigungsfrist mindestens zwei Monate.

(2) Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist

Eine fristlose Kündigung der gesamten Geschäftsverbindung oder einzelner Geschäftsbeziehungen ist zulässig, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, der der Bank deren Fortsetzung auch unter Berücksichtigung der berechtigten Belange des Kunden unzumutbar werden lässt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor,

• wenn der Kunde unrichtige Angaben über seine Vermögensverhältnisse gemacht hat, die für die Entscheidung der

Bank über eine Kreditgewährung oder über andere mit Risiken für die Bank verbundene Geschäfte (zum Beispiel Aushändigung einer Zahlungskarte) von erheblicher Bedeutung waren; oder

• wenn eine wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Kunden oder der Werthaltigkeit einer Sicherheit eintritt oder einzutreten droht und dadurch die Rückzahlung des Darlehens oder die Erfüllung einer sonstigen Verbindlichkeit gegenüber der Bank – auch unter Verwertung einer hierfür bestehenden Sicherheit – gefährdet ist.

Besteht der wichtige Grund in der Verletzung einer vertraglichen Pflicht, ist die Kündigung erst nach erfolglosem Ablauf einer zur Abhilfe bestimmten angemessenen Frist oder nach erfolgloser Abmahnung zulässig, es sei denn, dies ist wegen der Besonderheiten des Einzelfalles (§ 323 Absätze 2 und 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches) entbehrlich.

(3) Schließen des Kundenkontos

Die Bank behält sich das Recht vor, Ihr Konto unverzüglich zu schließen, falls bestimmte Umstände von der Bank als außergewöhnlich eingestuft werden. Derartige Umstände gelten als eingetreten, wenn:

• die Bank guten Grund zur Annahme hat, dass Sie nicht länger dazu qualifiziert sind, das Konto zu führen (z. B. wenn der Kunde wegen Betrugs vorbestraft ist und kein Konto führen darf; oder wenn der Kunde die Anforderungen unter Nummer 1.5, Anhang E nicht erfüllt (Sonderbedingungen für die Kontoeröffnung und die Ferratum-Karte)

• die Bank guten Grund zur Annahme hat, dass Ihr Verhalten in Hinblick auf eines oder mehrere Konten inakzeptabel ist, da die allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht eingehalten werden

• Sie die Bedingungen der Bank bezüglich Ihrer Identitätsprüfung gemäß der Geldwäschegesetze und anderer gesetzlichen Vorschriften nicht erfüllt haben

• die Bank guten Grund zur Annahme hat, dass Sie oder eine andere Person das Konto für illegale oder betrügerische Zwecke verwenden

• Sie der Bank zu irgendeinem Zeitpunkt falsche Informationen erteilt haben

• Sie sich geweigert oder übersehen haben, in Übereinstimmung mit den für den Vertrag geltenden gesetzlichen

Vorschriften bestimmte angeforderte zur Verfügung zu stellen, oder wenn Sie versäumt haben, bestimmte im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften benötigte Bestätigungen oder Erklärungen auszufüllen und an die Bank zu senden; oder

• Sie eine Warnung der Bank erhalten haben, dass Sie diese oder sonstige Geschäftsbedingungen der Bank, die im Rahmen Ihrer Geschäftsbeziehung oder im Zusammenhang mit Ihren Transaktionen mit der Bank gelten, verletzt haben und Sie keine Lösung oder Abhilfe im Sinne der Bedingungen der Bank bereitgestellt haben; oder

• die Bank durch entsprechende zuständige Behörden ausdrücklich ersucht wurde, Ihre Konten oder eine Kontenkategorie, zu der Ihre Konten zählen, zu schließen.

Die Schließung Ihrer Konten hat keinen Einfluss auf Rechtsansprüche oder Verpflichtungen, die bereits vor oder während Ihrer Geschäftsbeziehung mit der Bank bestanden oder entstanden sind.

Eine vorzeitige Kündigung der Ferratum-Festgeldeinlage ist nicht möglich. Ferner darf das ursprünglich bei der Bank eröffnete

Girokonto während der Laufzeit einer Ferratum-Festgeldeinlage nicht geschlossen werden. Sollten Sie dennoch wünschen, Ihre Geschäftsbedingung mit der Bank zu beenden und alle Konten zu schließen, erhebt die Bank keine Kontoauflösungsgebühr und gewährt keine Zinsen. (4) Inaktives Konto

Inaktive Konten sind Konten, die mindestens eineinhalb Kalenderjahre inaktiv waren. Aus Sicherheitsgründen können bei Inaktivität über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren zusätzliche Validierungen notwendig sein, wenn Sie das nächste Mal Geld von Ihrem Konto abheben oder auf Ihr Konto einzahlen, um die Authentizität des Auftrags sicherzustellen.

(5) Abwicklung nach einer Kündigung

Im Falle einer Kündigung räumt die Bank dem Kunden für die Abwicklung eine angemessene Frist ein, soweit nicht eine sofortige Erledigung erforderlich ist.

SCHUTZ DER EINLAGEN
13. Einlagensicherungsfonds

(1) Wichtige Informationen zum Einlagensicherungssystem

Die Bank ist Mitglied des maltesischen Einlagensicherungssystems (nachfolgend „das System“), das im Rahmen der Verordnung „Depositor Compensation Scheme Regulations, 2003“ (nachfolgend „die Verordnung“) eingeführt wurde. Das System wird von einem Verwaltungsausschuss („Management Committee“) geführt und verwaltet, der gemäß den Bestimmungen 3 und 5 der „Investor Compensation Scheme Regulations 2003“ aufgestellt wurde in diesen untersteht. Sollten wir unseren finanziellen Verpflichtungen Ihnen gegenüber nicht nachkommen können oder anderweitig eine fällige Zahlung nicht ausführen können, erhalten Sie durch das Einlagensicherungssystem eine Entschädigungssumme, deren Höchstbetrag gesetzlich geregelt ist (derzeit beträgt die Deckungssumme maximal € 100.000 bzw. den entsprechenden Betrag in der jeweiligen Währung der bei uns unterhaltenen Gesamteinlage eines Einlegers) und die den Bestimmungen und Einschränkungen des Systems unterliegt. Sollte dieser Fall eintreten, entspricht unsere Nettoverpflichtung Ihnen gegenüber der Summe aller auf Ihren Namen lautenden Konten in Euro oder einer anderen Währung, abzüglich etwaiger uns geschuldeter Beträge (zum Beispiel Darlehen).

Neben dem oben beschriebenen Schutz sind Einlagen in einigen Fällen bis zu einer Höhe von € 500.000,00 für die Dauer von sechs Monaten nach Gutschrift des Betrags oder ab dem Zeitpunkt, zu dem diese Einlagen gesetzlich übertragbar werden, deckungsfähig. Um sich für diesen erhöhten Deckungsschutz zu qualifizieren, muss eine Einlage von mehr als € 100.000,00 eines der folgenden zusätzlichen Kriterien erfüllen:

(A) Die Einlage umfasst: (i) Gelder, die für den Kauf von privatem Wohneigentum vom Einleger eingezahlt wurden; oder (ii) Gelder, die aus dem Verkauf eines privaten Wohneigentums des Einlegers stammen; oder

(B) Die Einlage umfasst Summen, die dem Einleger aufgrund der folgenden Szenarien ausgezahlt wurden: (i) Trennung, Scheidung oder Auflösung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft; oder

(ii) Altersvorsorgezahlungen; oder (iii) Entschädigung für ungerechtfertigte Entlassung; oder (iv) Abfindung bei Kündigung; oder (v)

Todesfallleistungen oder Leistungen für Personenschäden; oder (vi) Entschädigung bei Fehlurteilen

(2) Weitere Informationen

Um weitere Informationen zum Einlagensicherungssystem (z. B. zu Deckungsbeträgen und der Anspruchsberechtigung) zu erhalten, nehmen Sie mit dem Kundenservice der Bank Kontakt auf, senden Sie der Bank eine Nachricht oder wenden Sie sich an:

Compensation Schemes Management Committee, c/o Malta Financial Services Authority, Notabile Road, Attard BKR 3000, Malta.

(3) Offenlegung von Informationen

Die Bank ist berechtigt, gegenüber dem Einlagensicherungsfonds oder dessen Bevollmächtigten alle relevanten Informationen offenzulegen und ihnen erforderliche Dokumente zur Verfügung zu stellen.

(4) Information zur Ferratum Bank p.l.c.

Die Ferratum Bank p.l.c. ist eine Aktiengesellschaft, die gemäß maltesischer Gesetzgebung unter der Nummer C56251 und der Anschrift ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta, eingetragen ist.

Die Ferratum Bank p.l.c. ist von der Malta Financial Services Authority, Notable Road, BKR 3000, Attard, Malta (http://www.mfsa.com.mt/) als Kreditinstitut zugelassen.

Genauere Informationen zur Reglementierung der Bank durch die maltesische Finanzdienstleistungsaufsicht sind auf Anfrage erhältlich.

OMBUDSMANNVERFAHREN
14. Außergerichtliche Streitschlichtung

Beschwerden richten Sie bitte in schriftlicher Form direkt an den Kundenservice der Ferratum Bank – per E-Mail an

frage@ferratumbank.de oder per Post an Ferratum Bank p.l.c., ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, eine Beschwerde schriftlich beim Büro des Arbiter for Financial Services [Schlichter im Bereich Finanzdienstleistungen] einzureichen; die Kontaktdaten werden im Folgenden ausgeführt:

The Office of the Arbiter for Financial Services

First Floor

Pjazza San Kalcidonuju,

Floriana FRN 1530 MALTA.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Internetseite: www.financialarbiter.org.mt.

Kostenlose Telefonnummer (für Ortsgespräche): +356 8007 2366; Telefonnummer: +356 2124 9245.

Gemäß §4 Unterlassungsklagegesetz können Sie sich für die Schlichtung von Streitfällen hinsichtlich des Fernabsatzes von

Finanzdienstleistungen, Kleinkrediten und anderer finanzieller Unterstützung wie bestimmten Leasing- und Teilzahlungsgeschäften und deren Provision, Zahlungsdiensten wie Überweisungen, Lastschriftverfahren und Kartenzahlungen, Konten, die Änderung des Zahlungskontos und der Informationen von Zahlungskonten auch direkt mit der von der Deutschen Bundesbank eingerichteten Verbraucherschlichtungsstelle in Verbindung setzen.

Das Schlichtungsverfahren ist für Sie kostenlos. Diese Möglichkeit besteht unbeschadet Ihres Rechts, die Gerichte anzurufen. Ihr Antrag ist mit sämtlichen Begleitunterlagen (einschließlich Stellungnahmen, Belege und sonstiger Mitteilungen) in Textform (z.B. Schreiben, E-Mail, Fax) an die Geschäftsstelle der Schlichtungsstelle zu übermitteln: Deutsche Bundesbank

- Schlichtungsstelle –

Taunusanlage 5

60329 Frankfurt am Main

Postfach 11 12 32

60047 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0)69 2388-1907

Fax: +49 (0)69 709090-9901

E-Mail: schlichtung@bundesbank.de.

Bei vermeintlicher Verletzung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes sowie §§ 675c bis 676c BGB und Artikel 248 EGBGB durch Ferratum können Sie außerdem jederzeit Ihre Beschwerde bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einreichen. Ihre Beschwerde muss die betroffene Angelegenheit und den jeweiligen Grund nennen sowie in schriftlicher Form und, oder zur Erfassung, bei der

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Graurheindorfer Straße 108

53117 Bonn

Tel.: +49 (0) 228 / 4108 – 0 Fax: +49 (0)228 4108-1550 poststelle@bafin.de https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BeschwerdenAnsprechpartner/Ansprechpartner/BaFin/bafin_node.html vorgelegt werden.

Sie können Ihre Beschwerde darüber hinaus auch bei der Europäischen Kommission über die Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) unter der folgenden Adresse einreichen: http://webgate.ec.europa.eu/odr/main/index.cfm?event=main.home.chooseLanguage

Verbraucher können diese OS-Plattform für die außergerichtliche Streitschlichtung bezüglich Vertragspflichten nutzen, die aus Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen entstehen, welche mit einem Unternehmer mit Sitz in der Europäischen Union abgeschlossen wurden.

INTERPRETATION

15. (1) Interpretation

Sofern der Kontext in diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen auf nichts anderes schließen lässt, gilt Folgendes:

• Der Singular schließt den Plural ein (und umgekehrt), das Maskulinum schließt das Femininum und das Neutrum schließt jeweils das Maskulinum oder Femininum ein.

Jede Bezugnahme auf rechtskräftige Statute, Gesetze oder Vorschriften oder deren Abschnitte schließt die sich jeweils in Kraft befindliche Fassungen oder Nachträge dieser Statute, Gesetze oder Vorschriften mit ein;

• Mit einer Person ist jegliche/s physische Person, Firma, Unternehmen, Gesellschaft oder sonstige Körperschaft oder Vereinigung von Personen gemeint, unabhängig davon, ob es sich bei dieser Körperschaft oder Vereinigung um ein Unternehmen oder um zwei oder mehrere der oben genannten handelt.

• Wir haben diese Vereinbarung in Abschnitte und Anhänge unterteilt und der besseren Lesbarkeit halber einige Überschriften hinzugefügt. Die eingefügten Überschriften dienen lediglich zur Vereinfachung und sind bei der Auslegung dieser Geschäftsbedingungen außer Acht zu lassen.

• Die Nichtigkeit, Ungültigkeit, Unverbindlichkeit oder Undurchsetzbarkeit einzelner Bestimmungen dieser Vereinbarung bedeutet nicht, dass die übrigen Bestimmungen nichtig, ungültig, unverbindlich oder durchsetzbar sind. Diese behalten vielmehr ihre volle Wirksamkeit.

• Die maßgebliche Sprache für dieses Vertragsverhältnis und die Kommunikation zwischen dem Kunden und der Ferratum Bank

p.l.c. während der Vertragslaufzeit ist Deutsch. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen und alle damit zusammenhängenden Dokumente sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

(2) Begriffsbestimmungen

In den vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen ist den nachstehend fett gedruckten Begriffen die folgende Bedeutung zuzuweisen:

2.1 Konto/Konten: Alle aktuellen und zukünftigen Konten, die bei der Bank in Ihrem Namen eröffnet werden. Darin eingeschlossen sind alle Gelder oder Guthaben hierin, auf die Zinsen angefallen sind und anfallen, sowie alle damit verbundenen Rechte. Sofern nichts anderes festgelegt wurde schließt die Bezugnahme auf das „Konto“ sowohl Ihr Giro- als auch Ihr Sparkonto ein. Ein Konto bei der Bank kann nur von einer Person unterhalten werden, die im eigenen Namen handelt. Jedes Konto wird durch seine IBAN (International Bank Account Number) ausgewiesen und ist der Person zugeordnet, die ein neues Konto eröffnet.

2.2 Vereinbarung/Vertrag: Die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie deren Anhänge und/oder Abschnitte.

2.3 Authentifizierungsinstrument: Sicherheitsinformationen für den Zugriff auf den Dienst.

2.4 Bank: Die Ferratum Bank p.l.c., eine Aktiengesellschaft, die gemäß maltesischer Gesetzgebung unter der Nummer C56251 und der Anschrift ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta, eingetragen und von der Malta Financial Services Authority, Notable Road, BKR 3000, Attard, Malta (http://www.mfsa.com.mt/) als Kreditinstitut zugelassen ist.

2.5 Kundenservice der Bank: Der Kundenservice der Bank, der über die auf der Webseite angegebenen Telefonnummern, über Kontakt in der mobilen Ferratum-App, per E-Mail an frage@ferratumbank.de und auf dem Postweg unter der Anschrift Ferratum Bank p.l.c., ST Business Centre 120, The Strand, Gzira, GZR 1027, Malta zu erreichen ist.

2.6 Booster(s): Die Softwarelösung(en) mit dem Zweck, Ihnen dabei zu helfen, Ihre Sparziele zu erreichen oder zu übertreffen, indem Gelder von Ihrem Girokonto entweder zu Ihrem sparSmart hinzugefügt oder auf Ihr Sparkonto überwiesen werden.

2.7 Geschäftstag: Alle Tage außer Samstag, Sonntag oder für den Standort des Kunden maßgebliche Bankfeiertage im Hinblick auf die jeweilige Verrechnungswährung.

2.8 Karte/Karten: Die Ferratum-Karte sowie andere Karten, die von der Bank für die Dauer der Geschäftsbeziehung ausgestellt werden.

2.9 Karteninhaber: Eine Person, in deren Namen eine Karte von der Bank ausgestellt wurde.

2.10 Währung: Die Währungen der ersten drei Ferratum-Girokonten, die für Sie bei der Bank nach erfolgreichem Abschluss des Anmelde-Vorgangs eröffnet werden, sowie aller zusätzlichen Konten in anderen Währungen, welche die Bank in Ihrem Namen eröffnet.

2.11 Kunde: (i) Eine Person, die jetzt oder später Kontoinhaber ist oder daran interessiert ist, und (ii) eine Person, die jetzt oder später von der Bank angebotene Dienstleistungen oder Produkte in Anspruch nimmt.

2.12 Annahmeschluss: Bedeutet die Zeit am Ende eines Geschäftstages, zu der das System der Bank entweder vollständig oder teilweise für Aktualisierungen ausgeschaltet wird. Der Annahmeschluss ist für 15:00 Uhr CET festgelegt.

2.13 Einzahlung: Die Einzahlung/Überweisung von Geldern auf das Konto/die Konten.

2.13.1 Direktmarketing: Eine Form der Werbung, bei der die Bank dem Kunden Werbematerial zur Verfügung stellt, um ihn über ihre Produkte und/oder Leistungen zu informieren.

2.14 EWR: Der Europäische Wirtschaftsraum, d. h. die Mitgliedsländer der EU sowie Liechtenstein, Norwegen und Island.

2.15 Identitätsnachweis: Eine klar und deutlich lesbare Kopie eines gültigen, nicht abgelaufenen, von einer staatlichen Behörde ausgestellten Dokuments mit fotografischem Identitätsnachweis, z. B.:

(i) Personalausweis (Kopie der Vorder- und Rückseite) oder das Äquivalent des jeweiligen Landes, und/oder

(ii) Reisepass (Kopie des Fotos und der Daten).

2.16 Ferratum-Girokonto: Das zinslose Konto, das Sie bei der Bank unterhalten, wie in der zugehörigen Produktbeschreibung ausführlich beschrieben.

2.17 Ferratum-Karte: Die von der Bank für den Kunden, der ein Konto eröffnet hat, ausgestellte Debitkarte.

2.18 Mobile Ferratum-App: Die Software, die Sie auf Ihrem eigenen Mobilgerät installieren können, und die Ihnen folgende Aktionen ermöglicht:

• Verwaltung Ihrer Ferratum-Karte

• Prüfung Ihrer Kontostände und verfügbaren Guthaben

• Ansicht Ihrer letzten Transaktionen

• Überweisung von Geldbeträgen zwischen Ihren Konten oder an Konten Dritter

• Beantragung einer Reihe von Dienstleistungen, die von der Bank angeboten werden

2.19 Ferratum-Sparkonto: Das Sparkonto, das Sie bei uns unterhalten und dessen Guthaben Sie unmittelbar nach der Genehmigung der Bank abrufen können.

2.20 Ferratum-Festgeldkonto: Die festverzinsliche Geldeinlage, die Sie bei der Bank für einen von der Bank festgelegten Zeitraum eröffnet haben. Jedem Ferratum-Festgeldkonto wird ein zugehöriges Girokonto zugewiesen.

2.21 Ausweisdokumente: Dokumente, die der Bank als Nachweis Ihrer Identität und/oder Ihres ständigen Wohnsitzes dienen und deren Vorlage u. U. bei der Kontoeröffnung oder zu einem beliebigen Zeitpunkt der Geschäftsbeziehung mit der Bank erforderlich sein kann.

2.22 Geschäftszeiten: Von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr CET an Geschäftstagen.

2.23 Online-Konto: Der sichere Bereich in der mobilen Ferratum-App, der Ihnen Zugang zu Ihrem Profil und den verschiedenen von der Bank angebotenen Leistungen bietet.

2.24 Online-Antrag: Das Online-Formular, das Sie ausfüllen müssen, um Ihr Konto zu eröffnen. Es kann wird über die mobile Ferratum-App der Bank ausgefüllt.

2.25 Online-Transaktionsübersicht: Eine Liste aller Transaktionen (einschließlich Abhebungen, eingehender Zahlungen, ausgehender Zahlungen und gegebenenfalls bezahlter Zinsen), die Sie über Ihr Online-Konto abrufen können.

2.26 Ersteinlage: Die erste Einzahlung, die Sie auf Ihr/e Ferratum-Girokonto/-Girokonten ausführen.

2.27 Öffnungszeiten: Der Kundenservice der Bank steht Ihnen derzeit an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr zur Verfügung. Die Öffnungszeiten können sich gelegentlich gemäß Ankündigung auf Webseite der Bank ändern.

2.28 Passwort: Die sichere Zeichenfolge, die Sie eingeben müssen, um vollen oder teilweisen Zugang zu Ihrem Online-Konto zu erhalten.

2.29 Geheimzahl (PIN): Die sechsstellige Ziffernfolge, die gemeinsam mit Ihrer Nutzerkennung als geheimer Schlüssel für den Zugriff auf Ihr Online-Konto verwendet wird.

2.30 Hauptkonto: Das auf Euro lautende Ferratum-Girokonto, das mit der Karte verknüpft ist und in welchem die Kartentransaktionen in EUR oder einer beliebigen anderen Währung verbucht werden.

2.31 Profil: Ihre Konten- und Transaktionsdetails als Kunde der Bank.

2.32 Kauf-Booster: Der mit den per Kundenkarte oder über die Kundenkonten durchgeführten Transaktionen verknüpfte Booster.

2.33 Echtzeit: Sofortige Bearbeitung.

2.34 Aufrundung: der mit den vom Kunden per Karte durchgeführten Transaktionen verknüpfte Booster.

2.35 sparSmart: ist ein Konto, auf dem der Kunde seine/ihre Sparguthaben verwalten kann.

2.36 Sicherheitsinformationen oder „personalisiertes Sicherheitsmerkmal“: Ihr Passwort, Ihre Nutzerkennung und Ihre Geheimzahl.

2.37 Dienst: Der Online-Banking-Dienst, den wir Ihnen gemäß diesen Vereinbarungen zur Verfügung stellen.

2.38 Kontoauszug: Eine formale Aufstellung aller innerhalb eines vorbestimmten oder gewählten Zeitraums in Ihrem Konto durchgeführten Transaktionen, einschließlich Abhebungen, Einzahlungen, (ggf.) Zinserträge Ihres Kontos, Auszahlungen von Ihrem Ferratum-Festgeldkonto nach Laufzeitende, (ggf.) Einbehaltung von Steuerabzügen auf Zinserträge und ggf. andere Kontobewegungen.

2.39 Preis- und Leistungsverzeichnis: Das Verzeichnis der Gebühren und Entgelte für Bankdienstleistungen, die von der Bank von Zeit zu Zeit festgelegt werden.

2.40 Nutzerkennung: Die eindeutige Identifikationsnummer, die Ihnen den Zugang zu Ihrem Online-Konto ermöglicht.

2.41 Wir, uns, unsere, unseren/m: Ferratum Bank p.l.c. oder die Bank, wie oben definiert.

2.42 Webseite: Die kommerzielle Webseite, derzeit www.ferratumbank.com(oder eine andere URL, die wir Ihnen jeweils bekanntgeben)

2.43 Sie, Ihr, Ihren/m/s: Der Kunde, wie oben definiert.

2.44 Abbuchung: Die Abbuchung von Geldbeträgen aus einem Konto.

2.45 Häufig gestellte Fragen, FAQ: Das von der Bank ausgestellte Dokument, im Frage-Antwort-Format, das dem Kunden grundlegende Informationen zu einer Bankleistung liefert oder häufige Fragen dazu beantwortet. Die FAQ der Ferratum Bank finden Sie unter https://www.ferratumbank.com/de/faq.html.

ANWENDBARES RECHT

16. Maßgeblich für die vorvertraglichen Beziehungen zwischen Kunde und Bank sind das maltesisches Recht sowie zusätzlich alle verbindlichen Schutzbestimmungen der deutschen Verbraucherschutzgesetze.

Der Kunde kann Verfahren gegen die Ferratum Bank nur in Malta oder dem Mitgliedsstaat der Europäischen Union anstrengen, in dem der Kunde ansässig ist. Ferratum kann Verfahren gegen den Kunden in dem Mitgliedsstaat der Europäischen Union anstrengen, in dem der Kunde ansässig ist. Beide Parteien können Gegenklagen bei dem Gericht vorbringen, bei dem die ursprüngliche Klage anhängig ist.


Version 2.2., gültig ab 31.10.2018
Für Kunden, die vor dem 31.10.2018 registriert sind, gilt die Version ab dem 31.12.2018