Wie alles begann

Die Ursprünge des Frauentages liegen in der Zeit des frühen 20. Jahrhunderts, als Frauen verstärkt um Chancengleichheit, Gleichberechtigung im Arbeitsleben und um das Wahlrecht kämpften.

Erstmals setzte sich die deutsche Sozialistin Clara Zetkin 1910 auf der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ für die Einführung eines weltweiten Frauentages ein. Ein Jahr später folgte der erste Frauentag in der Schweiz, Österreich-Ungarn, Dänemark und in Deutschland.

Im Nationalsozialismus wurde der Frauentag durch den Muttertag ersetzt. Nach dem Krieg führte die DDR den Internationaler Frauentag wieder ein, der Westen tat sich schwerer. Erst 1977 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, den 8. März als Internationalen Frauentag anzuerkennen.


Darum ist der 8. März für Frauen da

Alljährlich wiederkehrende Bräuche, wie sie von anderen Feiertagen bekannt sind, gibt es am Internationalen Frauentag nicht. Denn dieser Gedenktag ist dazu da, um auf weltweit fehlende Umsetzung von Frauenrechten aufmerksam zu machen. Ungleiche Löhne, eingeschränkte Rechte im Arbeitsleben oder gar Arbeitsverbote sind nur einige Beispiele. Bis heute wird in zahlreichen Städten durch verschiedene Demonstrationen, Feiern sowie Veranstaltungen auf die Benachteiligungen von Mädchen und Frauen hingewiesen.


Wie andere Länder den Frauentag feiern

In zahlreichen Ländern ist der 8. März ein gesetzlicher Feiertag. Frauen aus der Volksrepublik China können sich an diesem Tag freuen, da sie am Nachmittag nicht arbeiten müssen. In Russland werden die Frauen an diesem Tag von ihren Kindern und Männern verwöhnt werden. Hier ist der 8. März eine gelungene Kombination aus Mutter- sowie Valentinstag. Zudem muss die weibliche Bevölkerung an diesem Feiertag nicht zur Arbeit erscheinen.



Warum wir uns starke Frauen wünschen

Heute sprechen wir nicht über Geld, sondern über einen besonderen Tag für alle Frauen dieser Welt. Wir Finnen lieben Frauenpower und wir leben diese täglich und mit voller Leidenschaft. So belegen wir Skandinavier alljährlich die ersten Plätze, wenn es um Gleichberechtigung geht. Aber auch für uns ist der Internationale Frauentag ein wichtiges Signal. Denn er erinnert uns daran, dass Chancengleichheit nicht selbstverständlich ist, sondern ein kostbares und hart erkämpftes Gut.


Warum wir am 8. März Mauern durchbrechen

Am 8. März möchten wir gemeinsam mit allen Frauen der Welt die Mauer der Konventionen durchbrachen. Sei bei unserem Experiment mit dabei! Dazu werden wir im Stadtzentrum von Tallin (Estland) eine Glaswand errichten. Die Pendler, Besucher und Flanierer haben die Wahl: werden sie den Umweg um die Glaswand nehmen oder die unsichtbare Wand durchbrechen? Sei gespannt auf das Ergebnis und schau es Dir auf unserem Ferratum YouTube-Kanal an.



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